Archiv für christliche Kunst: Organ des Rottenburger Diözesan-Kunstvereins — 33.1915

Seite: 85
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kierausgeaeben und redigiert reu pfarrcr ^chöninger, Haslach (Tettnang)
jcm “teile des im Feld befindlichen Universitäts-Professors Or. £. Banr in Tübingen).
Ligentiiin des Rottenburger Diözesan-Runstvereins e. £>.;
Aoininissions-Uerlag und Druck der Aktien-Gcsellschnft Deutsches Dolksbiatt in Stuttgart.

Erscheint in Vierteljahrsheften. Preis durch die Post halbjährlich M. 2.25 ohne
3^1* A Bestellgeld. Durch den Buchhandel sowie direkt von der Verlagshandlung
^ “T* Akt.-Ges. Deutsches Volksblatt in Stuttgart pro Jahr M. 4.50. ' J

8>n!aclung zum Abonnement

auf das

„Archiv für christliche Wunft".

ie vorliegende letzte Vierteljahrsnummer des „2lrchivs für christliche Runji" gelangt
in die Hände der verehrten fllbonnenten und Mitglieder des Rottenburger Tiözefan-
kunstvereins als der tatsächliche Beweis dafür, dasi das langjährige Drgan der
letzteren Vereinigung glücklich, wenn auch unter besonderen Schwierigkeiten über
dag große Rriegsjahr igiZ hinübergekommen ijf. Zu den in der schweren Zeit selbst liegen-
den Widrigkeiten kamen noch solche für die redaktionelle Leitung der Zeitschrift. Chefred.
Lümmel, welcher nach dem Eintritt des bisherigen Redakteurs des „Archivs", Herrn llni-
versitätsprofeffor Dr. L. Baur, Tübingen, in die Feldfeelforge die Redaktionsgeschäfte
seit August ig14 provisorisch übernommen hatte, mußte anfangs igiz wegen Ueberhäufung
mit andern 2lrbeiten zurücktreten; Herr Pfarrer S ch o n i n g e r, Haslach, aber, welcher sich
bereit erklärt hatte, einzutreten, wurde von schwerer Rrankheit befallen, deren Nachwehen
es ihm bis zur Stunde unmöglich gemacht haben, die Redaktion zu übernehmen. Dazu
kamen infolge ganz erheblicher Verminderung des Setzer- und Truckerperfonals wegen
Einberufung weitere sehr ins Gewicht fallende und die Ausgabe der Hefte verzögernde
Schwierigkeiten. Trotz alledem ist es gelungen, das „Archiv" über das Rriegsjahr hinüber-
zubringe», und das soll für die derzeitige Redaktion ein Dmen und ein Ansporn sein, ihrer-
seits mir aller Entschiedenheit daran festzuhalten, daß auch im Jahre 1916 durchgehalten
wird. Tas letzte Wort hierin haben allerdings die Freunde und Abonnenten des „Archivs".
Mögen sie als treue und zuverlässige Freunde der christlichen Runst und ihres Tiözesan-
vereins int Lande Württemberg sich in diesen schwierigen Tagen auch wirklich als
Freunde in der Not bewähren! Es ist ja kein so großes Gpfer, das jeder einzelne
zu bringen hat, wenn durchgehalten werden soll. Vielleicht ist der Höhepunkt der Schwie-
rigkeiten schon überstiegen, hoffentlich liegt die längste Rriegszeit jetzt hinter uns, und
dann erblüht für die Rünste des Friedens ein neuer Frühling.

Indem wir allen Freunden der christlichen Runst in Württemberg die Sache des
„Archivs für christliche Runst" dringend empfehlen und sie herzlich um ihr tatkräftiges
Eintreten durch recht zahlreiches Abonnement auf den neuen Jahrgang 1916 — den -L4.
unserer Zeitschrift — bitten, wiederholen wir zum Schluffe die diesmal erst recht zutreffen-
den Worte der letztjährigen Einladung zum Abonneinent:

Lein Renner der Verhältniffe wird aber sagen wollen, daß das Feld für den Weiterbau
kirchlicher Lunstpflege bei uns erschöpft und das „Archiv" überflüssig geworden fei. Fast
jeder Tag zeigt ja neue Aufgaben; ungezählt sind die kleinen und größeren Fragen und
Themata dieser Art, deren Behandlung von Fachmännern und Fachkennern der kirchlichen
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