Archiv für christliche Kunst: Organ des Rottenburger Diözesan-Kunstvereins — 35.1917

Seite: 85
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Redigiert von Stadipfarrer Rudolf Weser, Ulm-Söflingen.

Eigentum des Rotteuburger Diözesan-Aunftvereins e. v.;
Aomnnssions-Verlag und Druck der Aktien-Gesellschaft Deutsches Volksblatt in Stuttgart.

Erscheint in Vierteljahrsheften. Preis durch die Post halbjährlich M. 2.25 ohne
33t* A. Bestellgeld. Durch den Buchhandel sowie direkt von der Verlagshandlung
^ Akt.-G es. Deutsches Volks blatt in Stuttgart pro Jahr M. 4.50.

XXXV.

1917.

Hjyladai)

zam Abonnement auf das Archiv für christliche fernst.

XXXVI. Jahrgang l9(8.

as slrchiv für christliche Lunst tritt mit dem Jahre 1918 in seinen 36. Jahrgang
ein, der — so hoffen wir — wieder ein Friedensjahrgang sein möge.

W-e bisher, so wird auch im folgenden Jahrgang das Archiv seiner hohen
Aufgabe treu bleiben und vor allem der vaterländischen Lunst sein Haupcaugen-
merk zuwenden.

Es ergeht deswegen an die Mitarbeiter die angelegentlichste Bitte, sich auf
diesem Felde besonders in den Dienst unseres vereinsorgans zu stellen. Wir möchten sie
bitten, der heimatlichen Lunst besonders ihr Studium zu widmen und unsere Zeitschrift
dadurch zu einem wahren Archiv der Lunst zu machen. Es biecer doch fast jede Lirche,
oder eine Anzahl Lirchen in jedem Dekanat, Stoff zur Betrachtung, zum Studium und
zur Beschreibung im Archiv genug. Möchten sich doch recht viele fleißige Federn unserer
Sache widmen! Wir sind auch dankbar für Uebersendung von Material, das uns zur
Ausarbeitung überlassen wird. Auch sollten wichtige Neuanschaffungen von künstlerischem
Werte der Redaktion des Archivs mitgeteilt werden, welche dann derartige Neuschöpfungen
weiteren Lreisen bekanntmachen wird. Hier kann wohl jeder Geistliche und jeder Runst-
freund Mitarbeiten und im Interesse der Runst wirken.

Die Leser und Freunde unserer Zeitschrift ersuchen wir, uns auch im kommenden
Jalwe 1918 Treue zu hallen und das Abonnement zeitig zu erneuern. Auch wären wir
dankbar, wenn sie uns durch Empfehlung unseres Archivs neue Abonnenten zuführen, die
sich dann auch an der Mitarbeit beteiligen könnten.

Abonnement beim Verlag M. 4.50 (jährlich)

bei den Buchhandlungen „ 4.50 (jährlich)
bei der Post, ohne Bestellgeld „ 2.25 (halbjährlich).

Ulm-Söflingen, im Dezember 1917.

Vie I^eda^tion

Rudolf U)efer, öladtpfarrer.

Die Hreskomaler Anton und Job.
Baptist Lnderle von Söflingen.

Von Stadtpfarrer Wese r in Söflingen.
(Fortsetzung.)

Unterrammingen 1769.

Für die Ausmalung der Kirche zu
Unterrammingen, Vohnstation bei Türk-
heim, hat sich Enderle wohl sehr gut
empfohlen durch seine Arbeiten im Fi-

lial Oberrommingen. In Unterram-
mingen steht eine prächtige Rokokokirche
mit reichem Stuck und wunderbar schö-
nem Kartuschenwerk geziert. Es war so
recht ein Feld für den Pinsel Enderles.

Dos Chorbild mit reicher Stuckum-
rahmung stellt dar: Michaels

Kampf gegen Luzifer. In drei-
eckigem Nimbus thront Gott Vater,
über ihm die Taube des Heiligen Gei-
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