Archiv für christliche Kunst: Organ des Rottenburger Diözesan-Kunstvereins — 36.1918

Seite: 84
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gU'ste Rodin. Das Doppelheft schließt mit
einem Gedichbe Staudhamers: „Zum Geleite
in den neuen Jahrgang", einem Sonett zu
einem Georgsbilde von A. Schädler.

Die chtlijstliiche Kunst- XV,
Heft 1 u. 2.

Freunde der Muse von Fritz Kunz werden
sich freuen, eine Arbeit über feine Malereien
in Jngenbohl zu finden mit dem farbigen
Einschaltbild S. Clara desselben Künstlers.
Eine weitere Studie behandelt den Plastiker
Christian Plattner, von dem u. a. vier her-
vorragende Pieta-Bilder beigegeben sind.
Huber (Feldkirch) spricht über Erziehung zur
Baukunst. Wa r n Le (Lübeck) berichtet über
einen wieder aufgefundenen Schnitzartar zu
Lübeck und seine Geschichte. Staudhamer er-
klärt sich mit vollem Recht ,g>eg>en die Idee
eines Riesendenkmals in Deutschland an den
Weltkrieg. Das Riesendenkmal besteht schon,
in unseren Schulden!

Bericht e aus d e m Knopf-
m u f e u m z u P r Ag, Jahrg. 4• 11,
H.. 1/2. 1918.

Das Heft enthält u. a. Aufsätze: Koula,
der Verschluß der tschechoslowakischen Volks-
trachten; Auzinger, der Miederverschluß in
der deutschen Volkstracht (aus Württemberg
kommt zur Behandlung die Betzinger, Schwen-
ninger und Rottenburger Tracht); Udziela,
die Gürtel der polnischen Landleute; Gerscha,
Kleiderverschlüsse an den bosnischen Volks-
trachten; Lengerken. Kleiderverschlüsse der
Litauer. Ferner: Deutsche Trachtenstudien
und Bericht über die Sammlungen — alles
mit reichen Abbildungen. W.

Der Pionier. X. Februar—Juli.
5—10. Heft. 1918. München.

Programmatisch spricht Döring von „künst-
lerischem Erleben, Fühlen und Schaffen".
Zwei Aufsätze handeln von alten Orgeln und
Orgelpfeifen, von welch letzteren so viele zu
Kriegsopfern geworden sind. Dörings „Krip-
penkunst" ist sehr anregend. Zur Glockenkunde
gehört Jansons Arbeit über die Silberglocken
des Erfurter Domes. Der Aufsatz „Stahl
oder Bronze".,wendet sich gegen Stahl-
glocken. Figels Kriegsgedächtnisfenster und
Kuolts Grabkreuze zeigen kräftige Ideen in
ansprechenden Formen. Die zahlreichen Illu-
strationen in allen Heften sind allein schon
eine Empfehlung dieser Zeitschrift. W.

Der Pionier, X. Jahrg., 1917/18,
H. 11 u. 12.

Dqs Heft bringt Dethlessens Aussatz „Stahl
oder Bronzd?" zum Abschluß. Der Verfas-
ser'ist Gegner der. Guhstahlglock-en und sollte
als solcher bester gehört werden. Gedanken
über Weihnachtskrippen und Erläuterungen
zu den Illustrationen, meist Monstranzen,
Ziborien, Kelche, Weihwasferkessel von unserenr
Landsmann Joseph Seitz —- füllen das
Schlußdoppelheft dieses Jahrgangs. W.

Angebot.

Die Redaktion Weitet Heft 17 Bis Schluß
der Kuhnschen Kunstgeschichte (ohne
Registerband) um 17 M. an.

.Wer kauft „W ü r t t e m b e r g i s ch e

Vierteljahrs hefte"? Zu hüben sind
die Jahrgänge 1892 (I) bis 1899, 1903, 1906
bis 1917.

Notiz.

R -e z e n s i o n s e x e m p l a r e, Bücher und
Zeitschriften, ebenso T a u s ch s ch r i f t e n
wollen cingesandt werden an den Redakteur
.L> t a d t p s a r r er R. W e s e r in Söflingen
lbei Ulm.

E i n g e g a n g e n als Tauschschrift:

Blätter für w ü r t t. ^lunstge-
sch i ch t e, ^heransgegeben von Dr. Julius
Rauscher, Stadtpfarrer in Tuttlingen, neue
Folge, XXII. Jahrgang, 1918. Stuttgart,
Scheufele.

Anzeigen.

Die Bank Stahl & Federer Aktien-
gesellschaft in Stuttgart und ihre Filialen in
Bibcrach, Caunstatt, Eßlingen a. N., Freuden-
stadt, Friedrichshofen, Geislingen-St., Lnd-
wigsburg, Pfullingen, Ravensburg (vorm. Ehrle
8r Cie.), Ncntlingeu,Sanlgau, Schwab. Gmünd,
Schwab. Hall, Schwenningen a. N., Tübingen,
Ulm a. D., Neu-Ulm, Wildbad und Zuffen-
hausen erteilt gerne jedermann Ratschläge bei
Vermögensanlagen, übernimmt Geld zur Ver-
zinsung, gewährt Darlehen gegen entsprechende
Unterlagen, besorgt unter zuverlässiger Rechnungs-
legung die Verwaltung von Stiftungen und Ver-
mögen — auch für Pfleger und Vormünder —,
nimmt Wert- und Kunstgegenstände in sichere
Verwahrung, erledigt Erbschaftsauseinandersetzun-
gen und übernimmt Testamenrsvollstreckungen. —
lieber alle Geschäfte wird strengste Verschwiegen-
heit gewahrt, h Gute Wertpapiere, insbesondere
mündelsichere, werden stets vorrätig gehalten.

Neuheit

Von Friedrich Wag-
ner, Univ.-Prof. in
Breslau. (VIII, 126 S. 8°.) M. 3.50.

Lit:rar. Handweiser 1918 S. 48.
Diese knappe Ethik und Aesthetik . . .
hochwillkommen. Sie wendet sich
wohl in erster Linie an kunstver-
ständige Laien . . . Und wer könnte
berufener sein, das. schwierige Pro-
blem aufzurollen . , . . C.M. Kaufmann.

Aschendorffsche Verlagsbuchhandlung,
Münster i. W. — Jede Buchhdlg. liefert,

Stuttgart, Buchdruckers! der Akt.-Ges. »Deutsches VolkSblatt".
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