Archiv für christliche Kunst: Organ des Rottenburger Diözesan-Kunstvereins — 37-39.1919/21

Seite: 59
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Kindes, die Hand desselben, die Aktion
der Hand im Anfassen der Locken des
Riesen und im Segnen; der Aufblick
des Heiligen zum Kind; die Attribute
des Kindes: Weltkugel, Erlöserfahne,
Spruchband; das Kostüm beim Kind
und beim Riefen: Mantel, Untergewand,
Lendner, Beinlinge, Stirnbinde, Gürtel-

j wird das Bewegungsproblem betrachtet:
das Schrittmotiv im Profiltyp, das Be-
wegungsmotiv im Dienst der Flächen-
füllung, das Schrittmotiv im bewegten
Frontaltyp. Dem Problern der Land-
schaft wird nachgegangen vom bloßen
Rahmenmotiv Vis zum reichen Land-
schaftsbild mit der: Licht- und Lustpro-

tafche, Korallengürtel. Weitere Einzel-
untersuchung yn befassen sich mit dem
Baumstammotiv (Baumwunder): der

Baumstamm wird mit beiden Händen
über Kreuz gefaßt, oder nur mit einer
Hand, die andere stemmt sich in die
Hüfte oder der freie Arm greift zum
Kind hinauf, um es zu stützen, oder die
freie Hand rafft den Mantel. Sodann

blemen. Die Staffage in ihrem Verhält-
nis zur Hauptgruppe und zur Landschaft
findet eingehende Erklärung: der Ere-
mit und seine Kapelle bis zum Städte-
prospekt (Köln), der Wanderer mit dem
Mehlsack, der Müller, die Spukgestalten
(Stich von H. Bosch), die Fische und
Sirenen lim Wasser.

Ein interessanter Abschnitt ist der-
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