Archiv für christliche Kunst: Organ des Rottenburger Diözesan-Kunstvereins — 40.1925

Seite: 30
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Alfons Feucrle, Karl Ott, Ernst Walter Flemming, Eugen Erhardt, Rudolf Pauschinger ufw.; die
Kunsthandwerker Joh. Rcttcnmaier, Georg Betz, Richard Pleuer, Anton Krittler, Joseph Geiger (kirchl.
Kunstwerkstätte) und viele andere geben mit ihren Namen schon ein Bild äußerst regsamer, künstlerischer
Tätigkeit. Möge die Anerkennung ihres Wirkens, die in der vorliegenden Publikation liegt, ihnen ein
Ansporn zu weiterer Vervollkommnung und Vertiefung werden. S. — W.

Dic gotische Holzplastik des LaucherttalcS in Hohenzollern- Von Albert Waldenspul. (For-
schungen zur Kunstgeschichte Schwabens und des Oberrheins, herauögegeben von
Prof- Dr. Weise-Tübingen, 2. Heft, 32 S. und 54 Bildertafeln); Tübingen,
A. Fischer. 1923.

Das verdienstliche Werk beschreibt für den angegebenen Kreis die Bildwerke des >4. und 15. Jahr-
hunderts in chronologischer Reihe. Genau sind die Stilmerkmale hervorgehoben und dic Entwicklungs-
Phasen des Stiles gezeichnet. Auch eine Reihe von Orten unserer Diözese sind vertreten, so Groß-
engstingen, Geisingen, Pfronstctten, Ittenhausen mit Ensmad und Emerfeld. Entgangen ist dem Ver-
fasser eine dem 14. Jahrhundert angehörigc Holzstatue in einer Feldkapelle (Privatbcsitz) am Eingang
von Jttenhansen: St. Anna mit Maria. Dic Wiedergabe der Figuren ist vorzüglich. S. — W.

„Die christliche Kunst", Monatsschrift, München, XX. Jahrgang 1923/24.

Der überaus reich ansgestattcte Jahrgang enthält vor allem eine eingehende Würdigung der Bild-
hauer Waders, Karl Baur, Balthasar Schmitt und Valentin Kraus, des Malers Paul Bcckert u. a.
Dic Benediktiuische Kunst ist vertreten in Br. Reinhold Teutenberg. Hochinteressant ist dic Abhandlung
über „Ein frühmittelalterliches Elfenbeinkästcheu und dic longobardische Elfenbeinknnst". Von de» far-
bigen Einschaltbildern dürften die beiden PassionSszencn von Prof. Schlcibner am meisten Anklang fin-
den. Heft IO ist besonders der Architektur gewidmet.

Vom laufenden XXI. Jahrgang ist das erste Heft der eigenartigen Kunst von Fritz Kunz für dic
Antoniuskirche in Zürich gewidmet; Heft 2 füllt die Darstellung der Werke des Bildhauers Julius
Seidler-Müncheu, dic den Eindruck einer ruhigen und sicheren Originalität geben.

„Der Pionier", XVII. Jahrgang, Oktober 1924,

bringt uns den Bcnediktinerkünstler und Goldschmied Bernward Flcckcnstcin nahe.

„Blätter für Württ. Kirchengeschichte", 1924, Heft 1-4.

Auch den Kunsthistoriker interessiert der Aufsatz von Hoffman» zur ältesten kirchlichen Geschichte
des Bezirks Gaildorf. Besonders interessant aber sind die Beiträge von Hans Christ: Die gotischen
Skulpturen des Straßburger Münsters und ihre Einwirkung auf Schwaben.

Einen reichen Antiquariatskatalog über Kunst u. Kunstgeschichte u. Kunstgewerbe all. Art

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Deutsche Bauten, herausgegeben von Max Ohle, l. Bd.: Der Dom zu Magdeburg, von
Hermann Giesau, >uit 92 Abbildungen, Burg b. Magdeburg, Verlag Aug. Hopfcr,
1925, karton. 2 M., gcbd. 3 M.

Ei» sehr glücklicher Gedanke, die deutschen Bauten, vorab die deutschen Dome, monographisch zu
bearbeiten. Nach dem Prospekt sind als weitere Denkmale in Aussicht genommen: Dom zu Bamberg von
Werner Noack, dic Wartburg von G. Voß, Dom zu Erfurt von Walter Paffarge, Dom zu Köln von
O. H. Förster, Ulmer Münster von K. Gcrstenberg, Dom zu Naumburg vo» H. Giesau. Dic Billigkeit
der Bändchen, ihre reiche Illustration und die gediegene» Einleitungen sind in der Tat gute Handbücher
für die Wissenschaftler und bequeme Reisebegleiter und eine treue Reiseerinnerung. Das vorliegende
Bändchen über den Dom zu Magdeburg gibt zunächst eine Geschichte des Dombaus mit Grundriß in Text,
eine eingehende Baubcschreibung und einen Abschnitt über einzelne Bildwerke und schließt mit einem
Verzeichnis der weiterführendcn Literatur auf 22 Seiten dic Einleitung ab. Von S. 25 ab enthält jedes
Blatt ein oder mehrere sehr gute Lichtbilder vom Ganzen und von Einzelheiten des Domes. Der sehr
begrüßenswerten Serie ist ein voller buchhändlerischcr Erfolg zu wünschen.

Söflingen. Weser.

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Schrift i» Bildern" als Kunstpostkarten (12 St. 1.60 M.); als Kunstblätter, je nach Größe 1.20 M.
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Serien von Knpferticfdruckpostkarten, jede Serie 2 M., und eine farbige Serie vo» Romkarten, zwei
Serien vo» je 20 verschiedenen Ansichten zu je 2.80 M. Sehr empfehlenswert!

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