Archiv für christliche Kunst: Organ des Rottenburger Diözesan-Kunstvereins — 40.1925

Seite: 35
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Der Mliotheksaal von Wiblingen.

Von Stadtpfarrer Weser, Söflingen.

Zwei Räume sind es, die in den Klöstern des 18. Jahrhunderts gewöhnlich mit fast
verschwenderischem Schmuck ausgezeichnet wurden: die Kirche, das Haus Gottes und des
Chorgebetes, und der stille, der Wissenschaft gewcibte Raum der Klostcrbibliothck. Die

Die proiektiertc» Türme der Klosterkirche zu Wiblingen

zwei Lichter des Menschengeistes, die Vernunft und die Offenbarung, das eine in der
Vertiefung in die Wissenschaft der Welt, das andere in der Erhebung des Geistes zum
höchsten Geist, bildeten die Leuchten in das Dunkel dieser Welt und für den streben-
den, forschenden Mcnschcngeist. ’IcctqeTov zijg ipv%rj$ „Heilanstalt der Seele", war die

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