Archiv für christliche Kunst: Organ des Rottenburger Diözesan-Kunstvereins — 41.1926

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3n der vorderen Sakristei an Silber:

I mit Silber gefaßter Heiligkreuzpartikcl.

I silbernes Monstränzel, worin Reliquien S. Anna.

>4 silb.-verg. Kelch samt 14 Patenen, von den Kelchen hat einer einen kupfernen Fuß.

I Monstranz in Form eines Sterns mit Reliquie S. Job. Nep.

I dopp. silb. Kapsel für hl. Öl und Chrisam zum Taufen.

! silberne Schale zum Taufen.

I kupfer-vcrg. Kapsel zum bl. Öl, darin I silb. Kapsel.

1 silb. BüchSle in I Beutel zum Providieren auf dem Land.

2 große Pyramiden, worin 30 verschiedene silberne Opfer.

2 kleinere Pyramiden, worin 34 verschiedene silberne Opfer.

Diese Pyramiden gehöre» zu Maria Hilf-Altar.

1 Paar silb. Meßkännchcn samt Lavor.

In Vermittle renSakristeian Silber:

10 silb.-verg. Kelch und Patenen für die Canonici, wovon einer von Jakob Herlikifer,
Mesner 1766 und einer von Benefiziat Abraham Iehle (Iehlin) >714, auch einer von
Pfarrer Leonhard Arnold in Wctzgau gestiftet (1769 — 1807 Pfarrer, ch August 1808 im
Alter von 94 Jahren nach Dom. Deblers Chronik XII, 99).

>0 mit Silber beschlagene neue Meßbücher (F.. X. Debler, S. 174 h berichtet'
7.0. August 1788 sind 10 neue in Saffianleder gebundene und mit Silber beschlagene Meß-
bücher den Herrn Stiftskapitularen angcschafft worden und haben zusammen gekostet 305 fl.
36>4 Kr.).

2 Paar silb. Meßkänntlei» und Lavor, wovon I Paar zum Kreuzaltar, I Paar dein
Stiftsdekan zum täglichen Gebrauch.

8 Stück schwarz gebeizte Blumenstock mit Silber beschlagen.

In der hinteren Sakristei an Silber:

4 silb.-verg. Kelch und Patenen, wovon einer zur Hochw. Gutsbruderschaft, ein andrer
von Bürgermeister Karl Seybold selig dahin verehrt.

4 Paar silb.-verg. Meßkänntlei» und Lavor, wovon I Paar und Lavor zur Hochw.
GutSbruderschaft gehörig.

I Paar neue silb. Meßkännchen und Lavor ganz vergoldet. Von diesen hat Franz
Joseph Mauer, Kanonikus, I Paar und Lavor der Kirche als Opfer übergeben
(ch 14. August 1776).

I kleiner neuer ganz silb. und verg. Kreuzpartikel. (Es ist wohl derselbe, den Stifts-
propst Debler um 143 fl. 31 Kr. anschaffte und schenkte und der 29. Dezember >786 das
erstemal in der Stiftskirche ansgcsetzt wurde. S. Debler, „Kronolog. Nachrichten" S. 172.)

I silb. Weihkeffel und Aspergill.

I silb. Rauchfaß und Schiffchen und Löffelchen.

I rotsamtgcbnndenes und mit vergold. Silber beschlagenes Miffale, das Kanonikus
Ignaz Stahl der Kirche verehrt (geb. 1730, gest. 28. Jan. 1772").

I in roten Plüsch gebundenes silbcrbcfchlagencs Miffale.

1 in rot Kordobon geb. silberbcfchlagcncs Miffale.

2 in schwarz Kordobon geb. silberbeschlagene Miffale, wovon eines zur Hochw. Guts-
bruderschaft, das andre zum Kreuzaltar gehörig.

I altes Meßbuch mit Silber beschlagen.

In u n s c r l. Frauen Kindbett.

3 silb. ganz verg. Becher, davon I mit Deckel.

I silb. ganz verg. Monstränzel, worauf das Bild S. Sebald von schwarzem Agstein.

1 rot taffetenes Tauftuch mit goldenen Spitzen.

14) S. Weser, Alte Gmünder (X), I. Stahl und S. Geiger, zwei Stiftsherren, „Remszeitnng"
1910, Nr. 246.

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