Archiv für christliche Kunst: Organ des Rottenburger Diözesan-Kunstvereins — 41.1926

Seite: 134
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Kalender Bayerischer und Schwäbischer Kunst. 23. Jahrg. 1927. Begründer
von Joseph Schlecht, herauögeg. von Hans Kiener, Ges. f. christliche
Kunst, München. 24 S., 2 M.

Der neue Herausgeber führt sich als solcher ein mit einem Artikel: „König Ludwig I-
zum Gedächtnis", in Erinnerung an den 28. Oktober 1925, den 100. Gcdächtnistag der
Thronbesteigung des bäuerischen Herrschers, und weist kurz auf dessen künstlerische Bedeu-
tung für München hin. Ulrich Christoffel gibt ein lebensvolles Bild des Malers Karl
Rottmann (4 1850) mit vier Abbildungen von Fresken desselben. Das kleine
Sommerschlößchen L u st h e i m schildert F. I. Bayer. Es ist nach dem Plan von Zuccali
gebaut, war ca. 1680 vollendet, und wurde ausgemalt von G. Trubilio, den Anton Gumpp,
Martin Sandrart und Gottfried Stüber unterstützten. Sieben Illustrationen zeigen Archi-
tcktur, Malereien und den Mittclsaal. X Stange gibt einen Beitrag zur noch nicht
geklärten Baugeschichte des A u g s b u r g e r Rathauses mit dem Modell von Elia-
Holl. H. Nasse weist das M a r i a - H i m m c l f a h r t S - B i l d in Feldkirch dem
Matthias Kager zu. Das hübsche Städtchen B e r ch i n g mit den noch teilweise erhaltenen
Befestigungen findet eine eingehende Beschreibung durch F. Mader, der dieselbe durch eine
Reihe hübscher Ansichten verlebendigt. Eingehend beschäftigt sich Pfarrer Joseph Christa
mit dem Kloster UrSberg und seinen Kunstwerken. Ein Schlußartikel von F. I.
Bayer behandelt die trefflichen Umschlagbilder, eine Madonna von Schraudolph und eine
Huldigung der Künste an Maria von Süfimaier, einem Schüler SchraudolphS. Weser.

Die christliche Kunst, XXII., 1925/26, Heft 10, 1 1, I 2. München, Gesellschaft
für christliche Kunst.

DaS mit dem Titelbild des Grabmals Urbans VIII. von Lorenzo Bernini geschmückte
10. Heft bespricht das Schaffen des Bildhauers Ferdinand Sceböck (mit 8 Bildern). Über
die künstlerische Arbeitsweise des 18. Jahrhunderts verbreitet sich I. Morper. Lipinsky
erläutert die römischen Grabdenkmäler des Barock mit vielen prächtigen Bildern. Die
Hirfauer Turmskulpturen nimmt sich Mailly zum Vorwurf. Der Verfasser scheint den
Aufsatz von Eugen Keppler nicht zu kennen (Archiv für christliche Kunst VIII, 1890,
S. 6 ff.: „Der Hirsauer Bilderfries"). — Heft I I ist fast ganz der eigenartigen Künstler-
persönlichkeit von Eduard von Gebhardt gewidmet. Die Abhandlung ist sehr reich illustriert.
Ein kleines römisches Bauwerk, San Giorgio in Velabro, wird in Wort und Bild
geschildert. —. In Heft 1 2 tritt uns der moderne Architekt Dominikus Böhm in seinen
Kirchenbauten näher. Die Ausschinückung der Kirche in Eickelborn mit den Stationen-
bildern von Fritz Burma»» (Düsseldorf) ist im folgenden Aufsatz beschrieben. Weitere
Stationenbilder und andere Gemälde des Malers Robert Seuffert (Köln) schließen sich an.
Andere Artikel beschäftigen sich mit der Icsuitcnkirche zu Büren und mit dem Gemälde von
Lukas Cranach: Christus Salvator. A. Pfeffer (Rottenburg) schreibt zum Gedächtnis des
Bischofs Paul Wilhelm von Keppler. S. — W.

Der Pionier, XVII., 1925, 10. bis 12. Heft. Gef. f. chr. Kunst, München.

Mit den Artikeln: Das religiöse Bild in der Schule, Ravenna, Heilige Hedwig in
der bildenden Kunst, schließt der Pionier seine Tätigkeit ab und stellt sein Erscheinen ein.
Dies ist nach der Erklärung der Redaktion verständlich, trotzdem aber bedauerlich. Es ist zr>
wünschen, daß dafür „Die christliche Kunst" um so mehr prosperiert.

Benediktinische Monatsschrift, 1926 (8. Ig.), Heft 7/8 und 9/10, Beurou.

Das erstcre Heft schließt der Artikel über Joseph Guntermann, dem ein Porträt des
Künstlers beigegeben ist. Außerdem ist es geschmückt mit dem Bild des 95jährigen Künstlers
Pater DcsideriuS Lenz. Im nächsten Heft lesen wir mit großem Interesse die Abhandlung
Pater PanföderS über die Hagia Sion, mit den Abbildungen der Dormitio und des Abend-
mahlsaales. S. — W.

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