Archiv für christliche Kunst: Organ des Rottenburger Diözesan-Kunstvereins — 43.1928

Seite: 32
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> Zu guter Letzt sei noch auf daS unmittel-
bar vor meiner Abreise nach Ägypten er-
schienene Iubiläumöhcft der Rotten-
burger Monatöschrift hingewiesen.
Die einheimische Pastoralzcitschrift eröffnet
ihren neuen Jahrgang mit einer Ouartal-
festnumlner zum Gedächtnis des hundert-
jährigen Bestehens der Diözese Rottenburg,
die, mit den Bildern der letzten sechs Bi-
schöfe ausgestattet, neben historischen Ab-
handlungen von Pfr. Dr. I. Zeller, Dr. A.

Willburger, Univ.-Prof. Dr. I. B. Säg-
müller, F. Stiegele, O. King, Dr. Lösch,
A. Fischer. Die Bedeutung der kirchlichen
Kunst in der Diözese Rottenburg seit ihren
Begriindung (S. 28 — 34) behandelt in
einem meisterhaft zusammengcfaßlen Über-
blick von Univ.-Prof. Dr. Rohr. Von der-
selben geschätzten Hand wird das erste Heft
des neuen Archivjahrgangs einen Aufsatz
über die christliche Kunst im letzten Jahr-
hundert im Bistum Rottenburg bringen.

Dalastmafatirl.

Der Deutsche Caritasverband in Berlin
N. 24 veranstaltet in Verbindung mit dem
Deutschen Verein vom Heiligen Lande vom
I I. bis 30. April 1928 unter dem Protek-
torat des hochwürdigsten Herrn Patriar-
chen von Jerusalem eine große

Volkswallfahrt ins Heilige Land.

Preise: JL 597.-, JC 697.-,
Ji 797. — für die Fahrt von Genua bis
Venedig.

Anfang Mai findet außerdem eine vier-
bis fünfwöchige Gcmeinschaftsfahrt nach
Ägypten und Palästina unter den gleichen
Auspizien statt.

Ausführliche Prospekte verteilen: die
Pilgerabteilung des Deutschen CaritaSver-
bandeö, Berlin N. 24, Oranienburgerstraße
Nr. 13/14, und sämtliche Caritasstcllen
im Deutsche» Reich, der Deutsche Verein
vom Hl. Lande in Köln, Stcinfcldergaffe
Nr. 17 und der Ludwig-MissionSverein in
München, Pfandhausstraße I.

llllllrll. öiunstvereili.

Auf Wunsch des Württ. Kunstvereins,
Stuttgart, Kunstgebäude, Schloßplay, ver-
öffentlichen und empfehlen wir den Aufruf
der Leitung:

Der Württ. Kunstverein sieht feine vor-
nehmstc Aufgabe darin, die einheimischen

Künstler nach jeder Richtung hin zu för-
dern. Er gibt ihnen eine sehr willkommene
und gerne benützte Ausstellungsmöglichkeil,
er hilft ihnen aber auch durch recht belang-
reiche Ankäufe für seine Vereinslotterie.
Um aber seinen Mitgliedern ein möglichst
vielseitiges und umfaffendcs Bild der Kunst
unserer Tage zu bieten, scheut der Verein
keine Mühe, um, oft unter erheblichen
Opfern, auch auswärtige Künstler von Ruf
heranzuziehen, wobei die verschiedensten
Richtungen zu Worte kommen. Die Aus-
stellungen der letzten Jahre beweisen dies,
sie erfreuten sich denn auch allgemeiner An-
erkennung und lebhaften Besuchs. All die-
sen schönen Aufgaben gerecht zu werden, be-
darf der Verein der verständnisvollen Un-
terstützung unserer kunstliebende» Kreise.
Wer eS irgend vermag, sollte es als seine
Ehrenpflicht betrachten, ihn durch seinen
Beitritt zu stärken. Das neue Geschäfts-
jahr hat soeben begonnen. Um den ge-
wiß bescheidenen Beitrag von zehn Reichs-
mark genießen die Mitglieder nebst ihren
nicht selbständigen Angehörigen das ganze
Jahr über freien Eintritt. Die Vereins-
lotterie bietet ohne jede Zuzahlung günstige
Gewinnaussichten. Mit der Zahl der Mit-
glieder wächst auch die Möglichkeit einer
ausgiebigeren Unterstützung unserer not-
leidenden Künstlerschaft und die allgemeine
Leistungsfähigkeit des Württ. Kunstvereins.

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