Archiv für die Geschichte der Stadt Heidelberg: eine Vierteljahresschr — 1.1868

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1779: erster: M. Löffler, kath.; zweiter: David Ehrmann, ref.

I. A. Heller, kath.
Val. Muschler, luth.
Heinrich Gerck, kath.
Ehr. Schweickert, ref.
C. PH. Arnold, kath.
Albr. Ludwig, luth.
Joh. Jacob Kuhn, kath.

1780: „ D. Ehrmann, ref. „
1781: „ I. A. Heller, kath.; „
1782: „ V. Muschler, luth.; „
1783: „ H. Gerck, kath.;
1784: „ C. Schweickert, ref.; „
1785: „ C. P. Arnold, kath.; „
1786: „ Albr. Ludwig kath.;
1790: „ Val. Muschler, luth.; „
1791: „ Joh. Jacob Kuhn, kath.
4. Der Stadtrath zeigt im Laufe des 18. Jahrhunderts im
Personal-Stand und Veränderung folgendes:
Nachdem am 31. März 1699 Mich. Seitz, katholisch und Christof
Schott, lutherisch, in zwei vacante Nathsstellen eingewiesen waren,
bestand der Rath für die Zeit bis zum 1. März 1700 aus folgenden
Personen: Wilh. Heinr. Wilckie, 1. Bürgermeister, Johann Georg
Gabel, reformirt, 2. Bürgermeister; Johann Hell, reformirt,
Johann Georg Lang, reformirt, Johann Buschberger, reformirt,
Samuel Simon, reformirt, Dionys Hemberg er, .lutherisch, Joh.
. Schmitt, kath., Gg. Tuchscher, kath., Küfer Joh. Jung, kath.
Am 30. Mai 1701 wurden zur Vervollständigung des Raths fol-
gende 3 neue Glieder auf dessen Vorschlag vom Churfürsten ernannt:
Joh. Schabrock, kath., Joh. Peter Kling, ref. und Joh. Herdegen,
luth. und es hatte der Rath vom 1. Mürz 1701/1702 folgende Glieder:
Stadtschultheiß Neukirch, erster Bürgermeister Christof Schott, luth.
zweiter Samuel Simon, ref., ferner Räthe: Joh. Gg. Gabel, ref.,
Joh. G. Lang, ref., W. W. Wilckie, kath., Gg. Tuchscher, kath,
Mich. Seitz, kath., Joh. Jung, kath., Joh. Schabrock, kath., Joh.
Peter Kling, ref., Joh. Herdegen, luth., Joh. Paul Ebern-
burger, kath., zugleich Anwaltfchultheiß. Für das folgende Jahr
1702/03 blieb das Personal unverändert, nur wurde Sam. Simon
erster Bürgermeister, während Schott in den Rath als einfaches
Mitglied zurücktrat und dafür Seitz zweiter Bürgermeister wurde.

Jung wohnte in Würzburg und wurde vom Churfürsten ohne Weiteres
angenommen. Noch bemerken wir, daß der Stadtrath vom Frieden zu Ryswick
an bis 1701 unvollständig war.
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