Zacharias <Gazaeus>  ; Mayer, Carl; Ahrens, Karl Wilhelm Christian   [Hrsg.]
Die sogenannte Kirchengeschichte des Zacharias Rhetor — Leipzig, 1899

Seite: 295
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Anmerkungen.

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Täter des weisen Jesus bar Sira, war einer von diesen er-
wähnten 72 Greisen; eben derselbe ist Simeon bar Nethanjä
bar Hünjä; und eben derselbe Simeon ist der Bruder des
Priesters 'Eliäzar, der derselbe ist, welcher unseren Herrn
auf seinen Armen trug; und sein Leben erreichte 216 Jahre;
er nannte sich mit Namen „Sohn des Staubes"(?), ebenso
wie Abraham sich Staub und Asche nannte, und wie David,
welcher sagte: Ich bin ein Wurm und kein Mensch. . . ." Eine
kritische Erörterung der von unserem Texte gebotenen Tabellen
kann hier natürlich nicht versucht werden. Dafs die Differenzen
in den Zahlen auch den neueren Auslegern noch grofse Schwierig-
keiten machen, zeigen die Kommentare. Vgl. übrigens Geizer,
Africanus, insbesondere die Abschnitte über die orientalischen
Chronographen 2, 396ff. 431 ff.

*7? 27. Es ist möglich, dafs die folgende Erörterung von
Moses von Aggel (s„ zu *16, 13) herrührt. Dafür spricht eine
gewisse Ähnlichkeit in der Haltung des Schreibenden mit der
des Verfassers des Briefes von der Geschichte der Asjath, als
welcher Moses ausdrücklich bezeichnet wird (s. *16, 12 vgl.
mit *17, 31). Auch die Verwendung gleicher Schriftstellen zu
gleichem Zweck wird man nicht ohne Grund heranziehen
dürfen. Leider ist der Brief des Moses unten nur unvollständig
erhalten (s. *20, 8).

*11, 2. Die 80. Olympiade läuft vom 1. September 460
— 31. August 457. Esra zog im Nlsan (April) 458 nach
Palästina.

8. Titos wird übergangen.

27. Diese Geschichte findet sich bei Epiphan. de
meusuris et ponderibus (MSG 43, 237—294) und de LXX
interpretibus (ib. 373—380), wo man sie suchen möchte, nicht.
Sie ist aus 2 Kön. 17, 27f. entstanden.

*12, 33. Gemeint ist wohl die 55. Häresie (xccrcc MsX-
%i6e§£v.iavow). Hier berichtet aber Epiphanios im 2. Kapitel
lediglich: siitov Si xivsg 'ÜQazläv YMlsloftai avzov itccxiqa,
fiiqrsQa Sh 'Aaxaqm^, rrjv xal 'AoteqLccv. Von einem Gesicht,
das der Bischof gehabt haben will, .ist nicht die Rede.

*13, 17. Zu Tamänön vgl. Hoffmann, Auszüge 174 f. In
der Nähe des östlich vom Tigris beim Einflufs des Chaboras
(s. zu 169, 19) gelegenen Dorfes zeigte man das Grab Noahs.

*13, 20. Diese Schrift des Eusebios ist verloren und nichts
über sie bekannt. In der Praep. evang. 7, 8, 29 zitiert Euseb
selber eine Schrift tieqi ri)g rmv nalaimv ccvdqav TtolvTcaiSsiKg.
Basileios de spir. sanct. 29, 72 nennt eine Schrift tisql tf]g
r&v ccQ%cciojv 7tolvycc[iiccg. Ob eine dieser Schriften mit der
unsrigen etwas zu thun hat, läfst sich nicht entscheiden.

*14, 6. Hierzu vgl. *15, 6.

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