Zacharias <Gazaeus>  ; Mayer, Carl; Ahrens, Karl Wilhelm Christian   [Hrsg.]
Die sogenannte Kirchengeschichte des Zacharias Rhetor — Leipzig, 1899

Seite: 307
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Anmerkungen.

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maniere suivante: Au milieu du jour, il vit descendre du ciel
une grande lettre sur laquelle ü etait ecrit: Ceux de Chalcedoine
sont des renegats, ils ont transgresse, malheur ä eux et ana-
theme." — Des Klosters des Romanos gedenkt auch Zach. Vit.
Sev. 25, 38. S. auch unten 261, 29 und Plerophorieen Nr. 10
p. 242: le monastere du venerable Romanus. — Tiber sein
Lebensende vgl. den Anhang 260, 26—263, 8.

12, 22. Der Bericht über Petros den Iberer hier und später
ist als ein Excerpt (vgl. 13,13—15) aus der Lebensbeschreibung
des Mannes anzusehen, die Zacharias verfafst hat und die mit
der zu 10, 36 genannten nicht identisch ist. S. darüber die
Einleitung.

12, 29. Nach dem Anonymus (Raabe 28) war „der selige
Johannes der Eunuche" ein Genosse des Iberers, „der seine
Sinnesart und seinen Eifer teilte und ihm in dem Verlangen
nach dem ewigen Wege gleich und ein Gehülfe auf dem dahin
führenden Leben war." In der Handschrift findet sich die
jedenfalls auf Lektüre des Zacharias (doch wohl nicht unseres
Werkes, sondern der Biographie; vgl. unten zu 23, 10) zurück-
gehende Randbemerkung: „dieser Johannes hat den seligen
Petrus aus der Taufe gehoben.u Vgl. auch Raabe 118, wo
erwähnt wird, dafs das Gedächtnis des Joannes am 4. Dezember
gefeiert wurde. Der Eunuche Joannes wird auch in den Plero-
phorieen Nr. 5 pag. 239 erwähnt.

12, 32. Der Anonymus (Raabe 33) berichtet, dafs sie zwei
grofse, viele Menschen fassende Klöster auf dem heiligen Oelberg,
nahe bei der heiligen Himmelfahrtskirche, ein Männer- und ein
Frauenkloster gründeten.

12, 36. Majuma ist der Hafenort von Gaza, das eine Weg-
stunde vom Meere entfernt liegt. Vgl. Raabe 50 A. 3.

12, 37. Dafs Petros „Verwalter des kaiserlichen Marstalls"
gewesen sei, erwähnt der Anonymus nicht. Raabe (Einl. S. 5)
liest aus unserer Stelle wol mit Unrecht heraus, dafs „Petros
am Hofe von Konstantinopel über die kaiserliche Reiterei ge-
setzt gewesen sei". Seine Vermutung, dafs dieser Ausdruck
„von Zacharias selbst, anders als in der syrischen Übersetzung,
vielleicht von der Verleihung eines der bezeichneten Stellung
entsprechenden Ranges an Petr. gemeint war", wird bei unserer
Übersetzung gegenstandslos.

13, 2. Uber die Einsetzung des Petros zum Bischof vgl.
den Anonymus 54 ff. Die charakteristischen Worte des Petros
und des Theodosios fehlen dort.

13, 12. Nach dem Anonymus (R. 54 ff.) ward Petros Bischof
von Majuma. So schreibt auch Evagr. 2, 5: TLixqog 6 if- 'Ißr}Qiag,
xov y.u\ov[l&vov Mcäovfiä rov 7tQog trj ra^aiav tcÖXsl rovg oi'ccxag
tfjg £7ii6xo7tf]s rtißtsv&sig. Geizer vermutet an unserer Stelle

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