Zacharias <Gazaeus>  ; Mayer, Carl; Ahrens, Karl Wilhelm Christian   [Hrsg.]
Die sogenannte Kirchengeschichte des Zacharias Rhetor — Leipzig, 1899

Seite: 330
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Anmerkungen.

■war. Evagr. 3, 17 hätte natürlich unbedingtes Festhalten an
der Orthodoxie gewünscht: ovtog 6 Ilixqog, mg xoQ'OQvog xal
TtaXifißoXog v.al tolg ■naiQolg ovvSiatiQ'SLievog, rjv.tata itQog (iiav
%6tri yvmybr\v, vvv {ihr avtx&sfiazlgcov rrjv iv KaX%r\86vt ßvv-
oSov, vvv Sk TCalivmSLccv liyav y.ocl tccvtrjv iprjyoig U7tÜ6cag
St^o^isvog. Übrigens ist der Brief des Petros an den Akakios,
den er anschliefsend an diese Bemerkung mitteilt, ein wert-
volles Dokument, das zum Verständnis der Situation wichtiger
ist als manches, was Zacharias berichtet. Wie kräftig die den
Henotikern von Seiten der „Schismatiker" bereitete Opposition
war, zeigen unten die Abschnitte Buch 6, Kap. 1 und 2. Yon
den cc%o6%L6tai schreibt Liberatus 18 p. 1029: sed permansit
in episcopatu (seil. Petrus), scribens Acacio, quia esset synodi
communicator et fallens Alexandrinos, quia non communicaret
synodo: ita ut quidarn communicatorum eius clerici monachi
et laici, cognoscentes eius fallaciam, separaverint se ab eius
communione. et extra collectas facientes, non passi sunt no-
mini eius communicare, et eorum qui post eum episcopatum
habuerunt Alexandrinum, eo quod nomen Petri haberent in
diptychis. huic populo a Palaestina quidam diaconus nomine
Esaias ordinatus est episcopus et Alexandriam missus est, sed
ab Omnibus non est reeeptus: ab illo ergo sunt Esaiani in
Aegypto. Vgl. auch zu 88, 16.

78, 29. Vgl. zu 66, 26.

79, 4. In Kanopos scheinen die Proterianer besonders
fest gesessen zu haben. Von Timotheos Salophakiolos erzählt
Liberatus 16, dafs er fugit . . in Canopi castellum.

79, 5. Vgl. jedoch zu 25, 23.
79, 7. Vgl. 72, 10.
79, 27. Vgl. zu 87, 11.

79, 28. Die Lebensbeschreibung dieses Jesaias (vgl. die
Anmerkung zu 263, 13) aus der Feder des Zacharias ist im
Anhang (S. 263, 12—274, 6) abgedruckt. — %qay.xi%6g = Asket,
so stets, z. B. auch 90, 6 Hffm.

79, 30. Zu Romanos s. zu 12, 5 und vgl. den Anhang
S. 260, 26ff. Unter Theodoros ist der S. 86, 25 (vgl. die An-
merkung) erwähnte Bischof von Antinoe zu verstehen.

79, 34. Zum Folgenden vgl. Evagr. 3, 15. 16. 18—20. Es
ist sehr fraglich, ob Zacharias (und nach ihm Euagrios) im
Rechte sind, wenn sie den Joannes noch vor dem Tode des
Simplicius (f 9. März 483) in Rom eintreffen lassen. In den
letzten Briefen des Simplicius wird der Ankunft des Joannes
nicht gedacht, und Theoph. p. 131, 25 meldet ausdrücklich, dafs
Joannes erst unter Felix nach Rom gekommen sei. Euagrios
berichtet 3, 18 nach Zacharias von den Verhandlungen des
Joannes auch mit Felix und ihrem Resultat, der Bannung des
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