Zacharias <Gazaeus>  ; Mayer, Carl; Ahrens, Karl Wilhelm Christian   [Hrsg.]
Die sogenannte Kirchengeschichte des Zacharias Rhetor — Leipzig, 1899

Seite: 334
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Anmerkungen.

Hauptstadt kam." (Hierüber vgl. weiter unten Buch 7, Kap. 10
[131, 24] und Evagr. 3, 33). Joh. Nik. 312: „Les moines ortho-
doxes (d. h. monophysitisch) de la Palestine etant divises au
sujet du rescrit imperial, ceux qui refusaient de le recevoir(?)
eurent ä subir des persecutions, ä Finstigation d'un moine,
grand fauteur de troubles, nomme Nephalios." Übrigens ist
es ein Irrtum, wenn sowohl Zotenberg 312 N. 2 wie Barth 113
den Nephalios als Chalkedonianer in Anspruch nehmen. Aus
der Darstellung des Zacharias in unserem Texte wie in der
Yita ergiebt sich das Gegenteil (vgl. als besonders deutlich 88,1)
Die Berufung Barths auf Euagrios: „Bei Euagrios entspringt
der Konflikt aus dem Widerstand der grofsen proterianischen
Partei" zieht nicht: denn auch Evagr. 3, 22 bezeichnet den
Nephalios unmifsverständlich als einen der Schismatiker; zum
Überflufs aber berichtet er 3, 33, dafs Nephalios später orthodox
geworden sei.

88, 12. Vgl. zu 71, 10.

88, 16. Auf diese Szene bezieht sich der Abschnitt bei
Liberatus 18 p. 1027: igitur Petrus Moggus ab abbate Amnione
et Joanne episcopo Magileos (wohl verschrieben für Meteleos
von Mitralis. Geizer) et ab abbatibus monachorum inferioris
Aegypti bella passus et seditione ei in Caesarea basilica, ut
dicitur, facta, anathematizavit synodum Chalcedonensem et
tomum papae Leonis.

88, 17. Vgl. 86, 25 und 272, 23, wo über die Polle, die
Theodoros spielte, noch Einiges mitgeteilt wird.

88, 19. Vgl. zu 55, 21. 59, 10.

89, 31. Vgl. zu 68, 12.

90, 5. Vgl. den Bericht in Vit. Petr. (Raabe 98 f.) und
Nr. 27 p. 344 der Plerophorieen.

90, 6. Vgl. zu 79, 28.

90, 7. In der Vita wird ausführlich geschildert, wie
Petros „unter der Leitung des in ihm wohnenden heiligen
Geistes beschlofs, lieber in die Gegenden Phoenikiens zu wan-
dern, um sich dort zu verbergen, bis er durch seine Freunde

— und es waren derer viele in Konstantinopel — ein Bitt-
gesuch eingereicht, den König von seiner vielfachen Schwäche
unterrichtet hätte und ihn durch Vermittelung unseres Herrn
bestimmen könnte, ihm eine solche Anstrengung zu erlassen,

— was auch stattfand, da unser Herr die Bitte des Heiligen
unterstützte."

90, 33. Evagr. 3, 22: 'Aqßivios rjysiiwv Aiyvntov ts v.a\
x&v ctQcczuotiv.ä>v tayiidtcov TtQoßsßlruievog.

90, 34. Vgl. zu 16, 1.

91, 29. Akakios starb im Frühjahr 489. Fravitas ((pgccvuccg
bei Evagr. 3, 23 u. Theoph. 133, 8; Flavitas Liberatus 18),
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