Zacharias <Gazaeus>  ; Mayer, Carl; Ahrens, Karl Wilhelm Christian   [Hrsg.]
Die sogenannte Kirchengeschichte des Zacharias Rhetor — Leipzig, 1899

Seite: 345
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Anmerkungen.

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rechten Glauben abgerungen, §16x1 ys 6 'Avaardaiog öo^av [locvi-
'^cäxfjg (= monophysitischen) vouioscog nagä rolg nollolg si%tv.

120, 27. Wohl Keler (Theoph. 154, 25 u. ö.). Auch
Evagr. 3, 32 schreibt in etwas späterem Zusammenhang: ov^l-
ßovlsv^ccGL KslsQog rjys^,6vog r&v iv tfi avlfi rd^tav ö Mccke-
SövLog Icc&Qcäcog rwv olxsiav i^iatri &qovcüv.

121, 10. Makedonios wurde nach Euchai'ta verbannt
(Theod. Lect. 2, 28 p. 200. Marceil. z. J. 511. Theoph. 155, 23),
wohin auch sein Vorgänger Euphemios hatte wandern müssen
(Mal. 400, 2). Nach der Oasis wurden später Anhänger des
Makedonios verbannt (Theoph. 157, 23).

121, 23. Dieser Simeon ist möglicher Weise identisch
mit Simeon, scriba Amidensis, dessen Lebensbeschreibung Jo-
annes von Ephesos unter seine Commentarii aufgenommen
hatte. Leider ist von dieser Vita nur der Schlufs (vgl. Comm.
128 f.) erhalten. Darin steht: quum autem hicce Sanctus jam
decem annos in Urbe Regia vixisset . . . Ein Aufenthalt in KP.
ist also beglaubigt.

121, 25. Der Arehimandrit Samuel ist wol identisch mit
Mar Samuel, von dem Joh. Eph. Comm. 185, 22 sagt, dafs er
zur Zeit Abrahams, Abtes des Klosters Mar Joannes (vgl. zu
107, 14), in Amid ein Kloster gegründet habe.

121, 83. Theoph. 155, 1: d Sh MaxsSonog ansl&oav dg

122, 10. Anspielung auf die früher erfolgte Anerkennung
des Henotikons durch den Patriarchen. Vgl. Theoph. 140, 15.
154, 29.

122, 15. Diese Kapelle lag im Norden der Stadt auf dem
Campus Hebdomi.

123, 34. In der That berichtet Marceil. z. J. 500: Anasta-
sius imperator donativum Illyriis militibus per Paulum tribu-
num notariorum misit.

125, 16. Vgl. zu 120, 27.

125, 24. Vgl. zu 16, 1.

126, 11. Vgl. zu 128, 1.

127, 22. Die Parallelstelle bei Joh. Eph. (notiert bei Nau
465 f.; Herr Nau war so freundlich, uns den Text _ handschrift-
lich zur Verfügung zu stellen) lautet in Ahrens' Übersetzung:
„Als somit viel Böses von dem Häretiker Makedonios verübt
war und Gott seinen Frevel aus der Kirche herausschaffen wollte
und (wollte), dafs er zur Versammlung der Juden, seiner Ge-
sinnungsgenossen, gehe, da gab der Kaiser Befehl, und seine Ver-
bannung ward vollzogen. Und als er dessen Freund und Anhänger,
den Magistros, beschämen wollte, sprach er zu ihm, was ihn
sehr(?) erschütterte und kränkte(?). Jener aber beeilte sich, die
Befehle, die ihm gegeben waren, zu erfüllen. Als der Magistros
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