Zacharias <Gazaeus>  ; Mayer, Carl; Ahrens, Karl Wilhelm Christian   [Hrsg.]
Die sogenannte Kirchengeschichte des Zacharias Rhetor — Leipzig, 1899

Seite: 350
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Anmerkungen.

6, 30), Eustathios von Antiochien, Gregorios von Nazianz, Julius
von Rom, Leo von Rom, Nestorios, Theodoretos, Akten von
Chalkedon. Aus dem 2. und 3. Briefe Zitate bei Petros Anti-
ochen. c. Dam. (Assemani 2, 81). Ein Bruchstück aus dem
zweiten und zwei aus dem dritten Briefe bei Leont. c. Monoph.
(Mai, NC, 7, 1, 138. MSG. 86, 2, 1848f.).

132, 17. Unter den Erläuterungen (vgl. 134, 33) werden
die exegetischen, unter den Katechesen die Xoyoi. tTii&QÖvioi zu
verstehen sein, die uns fast ganz in zwei syrischen Über-
setzungen von Paulos von Kallinikos (?) und Jakob von Edessa
(Uodd. Mus. Brit. Add. 14599 und 12159. Wright, Cat. 546ff.
und 534—546) erhalten sind, aber, abgesehen von unbedeutenden
Proben (Mai, NC, 9, 742—759) erfreulicherweise noch unberührt
in Handschriften der Vaticana und des Britischen Museums
schlummern. Vgl. A. Baumstark, das Kirchenjahr in Antiochien
zwischen 512 und 518, in der Rom. Quartalschr. 11, 1897, 31—66.

132, 18. Vgl. unten Buch 9, Kap. 11 und 13. Unter
dem „wunderbaren dogmatischen Brief" wird der 3. Brief an
Julian zu verstehen sein (187, 31 ff.), der nach der Inhaltsangabe
bei Wright, Cat. 555 a umfangreich und reich mit Belegstellen
aus den Vätern gespickt war.

132, 23. Vgl. zu 130, 26.

134, 25. Die Synode von Tyros fand nach der gewöhn-
lichen Annahme 513 statt. Vgl. H. Geizer in Wochenschr. f.
klass. Philologie, 1892, 97. Diekamp 23 ff. möchte sie ins
Jahr 515 (s. auch Joh. Eph. Nau 466) ansetzen.

135, 1. Eines der ältesten Zeugnisse für die Existenz
der pseudo-dionysischen Schriften, vielleicht das älteste, da
die Blütezeit des Andreas von Kaisareia um 515—534, nicht
schon um 500 gewesen zu sein scheint (vgl. F. Diekamp im Hist.
Jahrbuch d. Görres Gesellsch. 18, 1897, 1—36). Vgl. H. Geizer
in BZ. 1, 1893, 45 und J. Stiglmayr, das Aufkommen der
Pseudo-Dionysischen Schriften. Progr. Feldkirch, 1895. S. 49f.

135, 23. Gemeint ist Severos. Auch Joh. Eph. Nau 466
berichtet: „Dans ce concile, Severe fit briller la verite et expli-
qua le livre de l'Henotique que fit Tempereur Zenon." S. auch
Bar Hebr. 190: . . et explanavit Henoticon Zenonis ad exstinc-
tionem concilii Chalcedonensis confectum.

135, 34. Vgl. zu 132, 7.

136, 3. Fehler für Theoderich. Auch Joh. Eph. (Kleyn,
Bijdrage p. 7) hat Amalarich. Gemeint ist Theoderich der
Amaler. S. auch 206, 22.

136, 11. Diese Bemerkung erklärt sich aus der freund-
lichen Haltung, die Theoderich den Katholiken gegenüber be-
obachtete.
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