Zacharias <Gazaeus>  ; Mayer, Carl; Ahrens, Karl Wilhelm Christian   [Hrsg.]
Die sogenannte Kirchengeschichte des Zacharias Rhetor — Leipzig, 1899

Seite: 351
Zitierlink: i
http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/ahrens1899/0445
Lizenz: Creative Commons - Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen
0.5
1 cm
facsimile
Anmerkungen.

351

136, 15. Nämlich nach seiner Verbannung. Gemeint ist
die Epistula ad monachos Senunenses (Kloster bei Edessa s.

156, 25), die Axenaja von Philippopolis aus schrieb (Assemani
2, 19 f.). Längere Auszüge bei Ass. 38—45 (vgl. bes. 42f.).

136, 20. Ygl. zu 100, 23.

136, 23. 824 Gr. = 512/513 p. Chr. Ariadne starb nach
Theoph. 162, 13 im 25. Jahre des Anastasios = 515/516 und
nach Beginn des vitalianischen Aufstandes, der 513 seinen
Anfang genommen hat (vgl. Loofs, Leontius 244ff.). Was mit
den „vierzig Jahren" gemeint sein mag, ist nicht ganz deutlich.
Seit 468, als sie Zeno heiratete, war Ariadne Kaiserin.

136, 27. Die letzte Quelle über den Aufstand des Bita-
lianos ist Joannes von Antiochien (FHG 5, 32ff.). Vgl. aufser-
dem Evagr. 3, 43, Marceil., Victor. Tonn., Mal. 402 ff. Theoph.

157, 11 u. ö. Nach Marcell. z. J. 514 war Bitalianos Skythe.
Evagr. und Mal. nennen ihn Thraker. Theoph. 157, 11 nennt
seinen Vater xöfiTjg ^oiS^Qarwv, d. h. der Goten und anderen
barbarischen Verbündeten.

136, 33. Erzogen? Davon ist nichts bekannt; aber Bita-
lianos war ein Neffe des Anastasios.

137, 2. Joh. Antioch. (§ 3 p. 32b FHG): r]8ri 8h tov Bira-
Xiavov ■JtQOßßaXovtog xoig zfjg nolscog nqoa.6r£Loig xcci ueqI ävtoc
tu t£L%r\ iliqlccxoTog . . Marcell. z. J. 514: Vitalianus ... in
locum qui Septimus (Hebdomon) dicitur advenit ibique castra
metatus est. Vgl. auch die topographischen Angaben bei
Evagr. Mal. Theoph.

137, 8. Von einem Schweinestall wissen die übrigen
Quellen nichts. Wol aber schreibt Victor Tonn. z. J. 511:
Vitalianus . . Hypatium . . . vivum capit et vinculis aereis
vinctum in custodiam caveae ferreae trudit. Der „Käfig" wird
also richtig sein. Die Motivierung nur bei unserem Syrer. W4J

137, 15. Marcell. z. J. 515 nennt die Summe: nongenta
pondo auri, exceptis regalibus muneribus, pro pretio tunc acce-
pit Hypatii.

137, 25. D. i. 517/518.

137, 26. Hierzu vgl. den Text bei Joh. Eph. Nau 4661,
der sachlich fast identisch, formell stark abweichend, folgender-
mafsen schreibt: „Im Jahre 828 (516/517) versammelte sich viel
Volk aus Ägypten und aus Alexandrien und von jenseits des
Jordans und Edomiter und Araber, und sie kamen zum Feste
der Kirchweihe (iynaiviec), der Kreuzeszusammensetzung, in
Jerusalem, die war am 14. Elül, und da fuhren Dämonen in
Viele und bellten gegen das Kreuz wie Hunde; und dann
hörten sie auf und fuhren von ihnen heraus. Und dies machte
den Verständigen grofse (Sorge und Angst?). Jedoch erkannten
sie durchaus nicht die Ursache, bis die Thatsache kund that
loading ...