Zacharias <Gazaeus>  ; Mayer, Carl; Ahrens, Karl Wilhelm Christian   [Hrsg.]
Die sogenannte Kirchengeschichte des Zacharias Rhetor — Leipzig, 1899

Seite: 356
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Anmerkungen.

8. März bis 30. Okt. 526 (f). Vgl. zum Folgenden Hallier 7G ff.,
Joh. Eph. Fragrn. 219 f., Assemani 1, 141 N. 1. Vgl. auch den
von Martin in ZDMGr. 30, 1876, 265—275 syrisch und französisch
veröffentlichten Brief Jakobs von Sarüg an Paulos von Edessa.
153, 25. Ev%äixK in Pontos.

153, 29. Die zur Charakteristik gewählten Ausdrücke
liebt unser Syrer. Vgl. 155, 9. 169, 27.

153, 34. Über diese Verfolgung s. Joh. Eph. Fragrn. 219f.
(de persecutione monasterii orientalium Edesseni et ceterorum
omnium coenobiorum totius Orientis et Occidentis). Das Chron.
Edess. Nr. s9 Hallier p. 128 schreibt: „Am 24. Känün kedem
(24. Dez. 522), nach dem Einzüge des Bischofs 'Asklepios in
Orhäi, vertrieb er die östlichen Mönche samt allen in ihrer
Nähe wohnenden Mönchen, die ihrer Partei angehörten, weil
sie nicht die Synode von Chalkedon anerkannten."

154, 2. Bei Joh. Eph. 219, 16. 21 wird Pharesmanes (vgl.
113, 1) genannt. Liberarios auch 173, 13. Hallier 129 über-
setzt den Namen mit Liberios, was mit dem syrischen Texte
nicht stimmt. Einen Liberius augustalis nennt Liberatus 23
p. 1045 (s. zu 238, 13); Proc. B. P. 1, 12 p. 59, 18 einen
ALv.slcx.QLog ix @QUKr]g. Hffm. glaubt in Liberarios den Groten
AsvösQig (gesprochen Asßdsoig) erkennen zu dürfen, der bei
Proc. B. G. 1, 11. 14 p. 61. 8. 75, 8. 15 vorkommt (?).

154, 4. Chron. Edess. Nr. 90 Hallier 128: „Im Jahre 836 drang
zum vierten male viel Wasser in Orhäi ein, durchbrach seine
Mauern, rifs seine Wohnhäuser von Grund aus weg, ertränkte
seine Bewohner und richtete darin grofse Verwüstung an."
Joh. Eph. Nau 470 ff. berichtet über diese Überschwemmung
sehr ausführlich. Das genaue Datum hat nur unser Text
(22. April 525). Vgl. weiter Evagr. 4, 8.; Mal. 418, 8ff.; Theoph.
171, 18 ff.; Mich. Syr. 180 ff.

154, 9. Mal. 418, 10: iv 'ianioa.

154, 11. Chron. Edess. Nr. 91 Hallier 130: „Und aus diesem
(s. z. 154, 4) Anlafs floh Bischof Asklepios aus Orhäi und reiste
hierauf nach Antiochien zum Patriarchen Euphrasios. Dort blieb
er gegen 70 Tage und starb daselbst am 27. Haziran [= 27. Juni]
selbigen Jahres [525] und wurde dort auch begraben. Am
4. Elül [4. Sept.] desselben Jahres verbrachte man seine Leiche
von Antiochien [nach Orhäi] und begrub sie in der Kapelle
des Mar1 Barlähä neben dem Bischof Mar1 Nonnos." Aus Joh.
Eph. (Dion. Tellm. bei Assemani 1, 412 N. 2) geht hervor,
dafs Asklepios vor der aufgeregten Menge, die ihn für das
Unglück verantwortlich machte, fliehen mufste. Mich. Syr.
180, 17—22, der im übrigen Joh. Eph. ausschreibt, behauptet
fälschlich, dafs Asklepios mit Euphrasios zusammen im Erd-
beben von 526 umgekommen sei (vgl. zu 141, 16).
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