Zacharias <Gazaeus>  ; Mayer, Carl; Ahrens, Karl Wilhelm Christian   [Hrsg.]
Die sogenannte Kirchengeschichte des Zacharias Rhetor — Leipzig, 1899

Seite: 367
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Anmerkungen.

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von vorn herein auf der nördlichen, linken Tigrisseite; die
grofse Provinz Arzanene, mit der Stadt Arzan am mittleren
Jezldhäne-sü, reichte westlich bis zum Batman-sü(= Kallath), der
die Westgrenze des Perserreichs gegen das Römerreich war,
woselbst Maiferqat- (ursprünglich Neferrqert)- Martyropolis (s.
zu 155, 12) der Regierungssitz des Dux war. Hattäch (Axxä%as)
liegt westlich von Maiferqat, nördlich von Amid (welches
römisch war) am Abfall des nördlichen Gebirges, weit nörd-
lich von der linken Tigrisseite. Besas trifft den GDR und
Izedgerd am Grenzflusse Kallath-Batman-sü, nicht am Tigris,
auf der Linie Arzan-Hattäch bei Beth-Halte = Haida Taylors
(Journ. Geogr. Soc. 35; vgl. Moltkes Briefe), nördlich von
Maijäfäriqln (Maiferqat). Also in unserem Texte statt Tigris
beidemal zu verbessern Kallath. Vgl. Georg. Cypr v>38
S. 165 u. bes. 167. Hffm.

172, 22. Von den im Folgenden erzählten Kämpfen weifs
Prokop nichts. Er berichtet nur über die Belagerung von
Martyropolis (s. zu 172, 21) durch die Perser unter XavaQÜyyiqg,
'Aan^ßsS und MBQiieQorig (1, 21 p. 107 ff.), nennt auch den BiGag
als Kommandanten von M. (107, 23). Jedenfalls ist er, als
Beiisar gleich nach jener unglücklichen Schlacht abberufen
wurde (107, 16), mitgezogen und über die späteren Einzelheiten
entweder nicht unterrichtet oder nicht dafür interessiert. Er
eilt zu dem Bericht über den Frieden (s. zu 175, 31).

172, 29. Vgl. 2. Kön. 18, 17 ff.

172, 81. Tigris statt Kallath. Vgl. zu 172, 21 s. f.

173, 9. Vgl. zu 172, 11.

174, 7. Vgl. 155, 12.

174, 8. Vgl. Proc. B. P. p. 107, 16.

174, 12. Konstantinos wird bei Prokop nicht erwähnt.
Gemeint ist wohl der Thraker K., einer der Führer im Goten-
krieg (Proc. B. G. 1, 5 p. 26, 11).

174, 14. Sittas, nach Proc. B. P. p. 107, 18 Nachfolger
Beiisars.

174, 16. Vgl. 160, 34.

174, 24. Vgl. Proc. B. P. 1, 21 p. 109, 15 ff. Nach Mal.
471, 4 im Sept. 531.

174, 28. Über den Einfall der Hunnen berichtet das
Chron. Edess. 93 Hallier 136: „Am 18. Känün kedem (18. De-
zember) des Jahres 843 (531) fielen die Hunnen in das römische
Reich ein, führten [viele] gefangen fort und verwüsteten [das
Land] bis zum Gebiet von Haleb und bis zum zwölften Meilen-
stein von Antiochien." Auch Mal. 472, 15 ff. erzählt von diesem
Einfall der (saberischen) Hunnen. Prokop gedenkt seiner nicht
(B. P. 1, 15 wird von Hallier 136 fälschlich herangezogen),
sondern nur der späteren Besiegung der Hunnen 1, 22 p. 114, 8:
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