Zacharias <Gazaeus>  ; Mayer, Carl; Ahrens, Karl Wilhelm Christian   [Hrsg.]
Die sogenannte Kirchengeschichte des Zacharias Rhetor — Leipzig, 1899

Seite: 373
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Anmerkungen.

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die Früchte nicht zur vollen Reife kamen" (Übersetzung von
Stade). Mich. Syr. 193, 12—17: „En 848 de l'ere syrienne, un
miracle au dessus de toute croyance fut accompli, et si je ne
l'avais pas trouve relate par de nombreux ecrivains, je ne
Taurais pas consigne. Le soleil fut eclipse pendant 18 mois,
n'eclairant chaque jour que pendant trois heures seulement.
Tout le reste du temps ne ressemblait ni au jour, ni ä la
nuit. Les fruits durant cette annee-lä n'arriverent point ä
maturite, et' toute la terre devint comme un homme atteint
d'une longue maladie" (vielmehr nach der Ausg. v. Jerus.
S 263: „Und alle Bewohner des Reichs waren wie halbtot und
gleichsam umgewandelt"). Mal. scheint von der Sache keine
Notiz genommen zu haben, es sei denn 478, 16. 485, 8 bezieht
sich auf das Erdbeben in der nächsten 14. Indiktion, d. h. 551.
Herr Prof. Wislicenus in Strafsburg (s. zu 130, 5) schreibt:
„In den beiden von Ihnen angegebenen Stellen sollen die Ver-
finsterungen 15 (unser Text) bezw. 18 Monate (Joh. Eph.) ge-
dauert haben; das ist ganz unmöglich. An der ersten Stelle
braucht man die Dauer von 15 Monaten wohl nicht unbedingt
auf die Verfinsterung, sondern kann sie vielleicht nur auf das
Toben des Meeres beziehen. Aber auch wenn man dies thut,
bleiben die Angaben über Sonnen- und Mondfinsternis so un-
genau und fragwürdig, dafs sich chronologisch nichts damit
anfangen läfst. Wahrscheinlich soll die Stelle nur eine un-
gewöhnlich lange trübe Witterungsperiode mit heftigen Winden
andeuten, wie solche Perioden in Vorderasien viel seltener und
deshalb auffälliger sind als bei uns. Ganz zweifellos (für mich)
ist eine solche Periode trüber Witterung, in welcher die Sonne
nur ab und an schwach durch Dunst oder Wolken hindurch
schien, bei Joh. Eph. gemeint. Diese Stelle auf eine Sonnen-
finsternis deuten zu wollen, heilst meines Erachtens ihr direkten
Zwang anthun."

210, 2. Vgl. Joh. Eph. Fragm. 247, 23 ff.: igitur primo
literas misit (seil. Anthimus) ad beatum Severum, patriarcham
Antiochenum persecutionibus circumsessum, et ad Theodosium,
patriarcham Alexandrinum, sedem suam adhuc obtinentem,
quibus synodum Chalcedonensem eiusque decreta omnia ab-
negavit atque eos oravit, ut se aeeiperent et societatem secum
coirent. id jam factum est; illi enim literis aeeeptis epistolas
ei miserunt synodicas, quibus suam cum ipso unionem signi-
ficarent. Evagr. 4, 11: ytyQamai Sk ccvra (seil, von Severos) tzsqI
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