Zacharias <Gazaeus>  ; Mayer, Carl; Ahrens, Karl Wilhelm Christian   [Hrsg.]
Die sogenannte Kirchengeschichte des Zacharias Rhetor — Leipzig, 1899

Seite: 380
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Anmerkungen.

rechnet. Anders das Chron. pasch. 684, welches die Ind. III
mit dem 28. Jahre Justinians gleichsetzt, also die Regierungs-
jahre vom 1. April bezw. 1. Aug. 527 ab rechnet.
248, 2G. D. i. 560/561.

248, 30. „Das Jahr 560 u. Z. wird bestimmt als 562
Jahre nach Christi erstem Advent; das entspricht dem ver-
breiteten Ansatz der Geburt Christi auf 3/2 vor u. Z." v. Dob-
schütz 8 **.

249, 8. Yon dem Aschenregen des Jahres 555/556 (s. Z.
29 und 250, 5) finde ich in anderen Quellen nichts erwähnt.

250, 9. D. i. 552/553.

250, 17. D. i. 552/553. Gemeint ist die 5. ökumenische
Synode v. J. 553. Sie tagte vom 5. Mai bis zum 2. Juni 553.

250, 29. Hammlmtä (= Therme) heilst sonst Abarne.
Vgl. Georg. Cypr. Anm. 921; heute Tschermük. Hffm.

251, 1. Pagus Gumatha (Gumathene Ammian. Marc. XVIII,
9, 2) vgl. Joh. Eph. Comm. 134, 30. Name des westlich von
Amid, links des Euphrats gelegenen Gebietes, in welchem
die Heilquellen von Abarne lagen. Vgl. zu 156, 28.

251, 2. Vgl. 100, 30. 115, 22.

251, 3. Uber Aggel vgl. zu 155, 13. Uocpavrivri seil. %wqcc
(Proc. B. P. 1, 21 p. 108, 1 und Aed. 3, 2 p. 248, 17), Gau in
Mesopotamien, erst nach Justinian der Armenia IV zugerechnet.

251, 5. Vgl. 156, 31.

251, 11. Wohl identisch mit dem von Joh. Eph. Comm.
58 p. 188, 34ff. Genannten.

251, 15. Izalä heilst die Gebirgskette nördlich von Marde
und Därä. Vgl. zu 156, 28.

252, 17. Das 28. Jahr Justinians ist 555 (s. über die
Rechnungsweise zu 248, 13). Damit stimmen die folgenden
Angaben: 866 Graec. = 554/555; Olym. 333 = 553—556. Nur
die Zahl 711 geht in der Rechnung 555 -f- 150 nicht auf.

252, 33. Seit der Mitte des 5. Jahrhunderts residierten
die armenischen Katholikoi in Dwin (arm. Duin od. Dwin). Die
Stadt führt daher den Namen „die grofse Metropolis Duin".
Incicean, Geographie des alten Armeniens 467, vgl. St. Martin,
Memoires sur l'Armenie 1, 119 ff. Glz.

253, 1. Nach dem Text hat es den Anschein, als ob
Gregorios zur Zeit des Verfassers (555 n. Chr.) Katholikos ge-
wesen sei. Gerade für das 6. Jahrhundert ist unsre Kenntnis
der armenischen Geschichte bei dem Mangel zeitgenössischer
Quellen eine sehr lückenhafte. Aber die Reihenfolge der
geistlichen Oberhäupter steht fest. Ein Gregorios existiert nicht
in dieser Epoche. Allein der Verfasser will offenbar von dem
Gründer der armenischen Kirche, Gregor dem Erleuchter,
sprechen. „Der Name ihres Katholikos . . war Gr." Damit
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