Münsterbau-Verein <Konstanz>   [Hrsg.]
Das Alte Konstanz: Stadt u. Diöcese in Schrift u. Stift dargest. — 1.1881

Seite: 8
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wieX'rgefunde». Nie vielfach nberfchriebriieil lOande zeige» ebenfalls die ivpilre» der
früber» Befucher dsr Rrvpta.

INit diefer ober» Kirche stand die Arvpta
außerdem i» eiiiem orgainfche» Nerband auf fol-
geude Meise: 2l» der Ndestwand der Rch'pta, zwei
INeter hoch, ist ei»e Meter bohe, t Nleter
breite uiid l Nleter tiefe chöhluug, i» welche ei»
^teinfarg vo» Nleterlänge gelegt ist. Der Rrypta u»d ebeufo der Gberkirche zu zeigten
sich Tbüranfätze für derzeitige durch Tbürche» verfchlieszbare Geff»u»ge». Die Tbüra»
fätze gege» Gste» ware» aus Ticheutzolz u»d wurde» bei der Nestauratio» im ssfahre l8c6
i» gleicher Meife erneuert. Geuau über dem ^teiusarg, der leer befuilde» wurde, erhob
sich früber der Nauptaltar der bischöfliche» Airche. Naeb dlnalogiee» zu schlietze», war
es ei» einfacher steinsrner Zlltartifch mit einem Laldachinüberbau. A» der Gstwand, wo
jetzt der chochaltar stebt, befand fich der ^-itz des Bifchofs u»d rechts u»d liuks davo»
die ^tüble feines j?resbcheriums. Diese tö>tellu»g des lllltars wurde auch i» dem Umbau,
oder sage» wir besfer i» dem Beubau des Bifchofs B o m uald beibebalte». Oie Ber-
fchüttung der befchriebeue» öarkopbagbölülliig uud die Leeruug des ^teinsargs fällt i»
die Ieit der Gothisirung. I» derselbe» Zeit wurde» auch die Zugäuge zur Rrz'pta ver-
mauert. Nie Oermaueruug dieut tbeilweife als Lubstruktio» gotbischer Bautheile. Oer
2lltar wurde der Gstwaud zugerüekt, dere» kleine tuchtöff»u»ge» drei mächtigen gotbifche»
^eilster» weiche» muszts». Bo» der f. I. zur Rch'pta gehörige» Gberkirche aus dem ZO.
Zahrhuudert istfast »ichts mehr geblieben; das Bosgarteiimuseum dahier bewahrt allei» noch

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l. Aus denr lNünster.

2. Aus der Aryxta.

5. vom Kloster Petershausen (?).

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