Münsterbau-Verein <Konstanz>   [Hrsg.]
Das Alte Konstanz: Stadt u. Diöcese in Schrift u. Stift dargest. — 1.1881

Seite: 60
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Nach diesen Lrhebungen ergab sich nicht mit Gewißheit, welchem Gliede dieses
Geschlechts das erwähnte Grabmal zngehörte. Meil man jedoch dasselbe ans ästhetischen
Grnnden ergänzen mnßte, so wnrde das ^pruchband init den eorrespondirenden Zlllianz-
wappen also vervollständigt:

det nf den hailigen dri kunig tag der da ist der VI tag des monaz jannari
in dem jar der gebnrt christi unsers herrn do >nan zalt NOOOOb . . . starb
. . . Mnntprat. )m Iahr NI)0000XXXI ernenert.

Vas erste wörtchen „det" ist der Äest von einer Brnchstelle des Aletalls.

Die ^>christ-j?latte nnd die gothischen Derziernngen wnrden ergänzt von Gnrtler-
meister Ioses Mirth in Ronstanz. Die Zlrbeit ist preiswnrdig, das Nene trägt ganz den
Lharacter des alten Äestandtheils.

Bei dieser Gelegenheit öffnete man anch die Grabhöhle; im Zchntte lagen unge-
ordnet die lleberreste mehrerer Todten.


Berichtignngen und Bachträge.

S. 29 Z. Z lies statt wes ordens — grawes ordens d. i. grauen Vrdens, geineint sind die Listerzienser.

2. 37 Z. n lies statt Siinon Baider — Simon isaider. Jn wirklichkeit ist (vgl. Marmor, Topograzchie S. 5yo)
nicht dieser, sondern Meisrer Nirolaus Lerch sowohl verfertiger der Tliuren wie anch des kunstvollen Lhorgesiiilils.

üv
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