Münsterbau-Verein <Konstanz>   [Hrsg.]
Das Alte Konstanz: Stadt u. Diöcese in Schrift u. Stift dargest. — 2.1882

Seite: 28
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eigentlichen !5>tädte, insbesondere die Bischofsstädte genannt. *) lVar es doch kirchliche
vorschrift, daß nn Interesse des bischöflichen Ansehens nnr größere ^tädte zn Bischofs-
sitzen ansersehen werden sollten. Oono. 8arä. 6g.n. VI, Ooii6. bgoä. 0. 57, bsoii. U. 6p. gä. 6pi8o.
^l'r. (0. 4 6t 5 voor. 6rgt. äi8t. 80). ^nsoferne läßt schon die bloße Tchatsache, daß Konstanz
bereits im 6. Iahrhunderte Bischofssitz war, aus die Vichtigkeit des Grts sür die dainalige
Zeit und sür die der Aömerherrschaft unnüttelbar nachgesolgte Zeit zurückschließen.

Die Geschichte des Bisthums Ronstanz ist in sränkischer Zeit und noch gerauine
Ieit später die Geschichte von Ronstanz selbst. Oer bischösiichen Residenz verdankt die
!5>tadt unbestrittener Alaaßen ihre geschichtliche Bedeutung sür alle Ieiten. Gs ist des-
halb hier die ^telle, über den Ursprung dieses Bisthums eingehend zu sprechen.

*) Maurer, Städteverf. ß q. S. ^ folg.

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