Münsterbau-Verein <Konstanz>   [Hrsg.]
Das Alte Konstanz: Stadt u. Diöcese in Schrift u. Stift dargest. — 2.1882

Seite: 51
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eu al8o brinouä 211 äoin erAZor U88or ägruaob äo luiiuont vior
Oaräinüll 00I1 mit äer vvi886u intleu etvveu 86eli8 etweu niiuäor
etvvou UI61' uuä 8ta.It6u 8iob auoli niit 8!N6r brou äüliiu uuä
uaeb äoueu äo kain uu86r Iigili§6r Vutter äor buM an§6lgit
80 er ^nier Iro8tIioIi68t kouä ril8 giu prio^ter uuä liat uiu vvi886
lukleu utt 8iu6iu bopt unä bot unäor äeni ni688goli6l aine roobo
luor äann uin prio^tor unä bot Lvvou bouä^obüeb uu äeu bouäon
uuä uiu §1088 rin§6liii mit uinom §ro886ii oäelotuiu nu äeui
uiit1o8t6u viuZer uu äer roobton banä uuä 8ta1t 8iob iu äou

ruit1o8t6ii bai§6ii allgiu äu8 in ni6n§Iiob vvol ^eoboii uioobt

vLriuieb banieut 8iu 8an§or atl uiit briuouäou bort^on äa.8 äor
erokor 8ebniu ul8 ob er briun unä ^tnlteu 8ieb 211 äeni bap8t biuäer
vvert uuä §ieii§ uiu bi^obot 2U iui unä 200b ini ab äie iutlon
uuä uaob äeiu äo ti6ii§ äer bap8t au 26 8in§6ii iu Zeinaeber 8tiui
äoob äaa iu nianZIiliob vvol bort vvauu uieuAbliob utt äoui 8til
8obwi§6t 8it 1101116U äoniiui beueäietuni unä uiaobt aiu orut2 vor iin
äie 8au§or binäor iui autwurtou ox boo uune et U8t) iu 86ou1uiu. vabei
iiiaebt äor bap8t ain orut2 vor ini unä 8an§ aäMtoriuiu uo8truin in
nolliino äouiini uuä antvvurtou iui aber liui teoit ooluui 6t terrain. I)ar-
naob 8au§ äor Lap8t Louoäioat vo8 pater et Ü1iu8 et 8piritii8 8auotu8
uuä uiaobt äriuv orut2 uuä autwurten iiu abor aniou. variiaeb
8at2t iin äer bi^ebot äio iutol wiäer ut uuä Kiou§ vviäor iu äie
pta1l6iit2 uuä uiouAliob wiäer baiin vuä äi8 ti»ur 8tat bio
war Miualot.

Diese bischösiichs j)falz war Iahrhunderte hindurch bis znr Zeih wo dis Bischöfe
infolge der religiösen Mirren des )6. Iahrhnnderts Konsianz verlisßen, nm später die
Residenz ganz in Meersbnrg anfznschlagen, der tv-chauplatz vielsr fnr tö>tadt nnd Bisthum
wichtiger und folgereicher Lreignisse. ^ier wnrde mancher t5>pan ausgefochten zwischen
Bischof und Bnrgerschaft, ein folcher kostete dem Bischof Iohannes anno 1356 das Leben,
denn er war „auf St. Agnesentag hinderm Tisch ob dem Nachtmal erschlagen. Sprach
nit mer den Maria Gottes muter hilff deinem trnwen Laplan." (Mangolt's Lhronik).

Lsier und auf dem anftoßenden Mnnsterhof spielte sich ein gntes ^tnck Ronstanzer
Geschichte ab, nnd aber der Glanzpnnkt der bischösiichen jch'alz ift doch jenen Tagen
zuzuschreiben, wo das allgemeine Lonzil hier tagte und wo in ihrer unmittelbaren Nähe
j)apst Martin V. feierlich gekrönt ward.

Oie j)falz hatte mit Vegzng der Bischöfe ihre eigentliche Bedeutnng verloren nnd
mit mehr Recht als ^chnlthaiß hätte nnsere Ieit sagen können, „die j)falz war ein altes
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