Antiquariat Altmann <Berlin>   [Hrsg.]
Autographen: aus allen Gebieten; Beaumarchais, Beethoven, Chopin, Darwin, Goethe, Haydn, Heine, Kant, Leibniz, Liszt, Melanchthon, Meyerbeer, Michelangelo, Mozart, Napoleon, Rubinstein, Schiller, Tschaikowski, Turgeniew, Verdi, Voltaire u.a.; Versteigerung: Montag, den 7. Mai 1923 (Katalog Nr. 25) — Berlin, 1923

Seite: 6
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10 Arago, Eigenhändiger Brief m. Unterschrift. (Paris) undatiert. 8°.
1 Seite. Mit eigenhändiger Adresse.

An den Grafen vo-n Missiessy, dessen Arbeifcen er der Akademie übermitteln
will. 1 ! <

11 Arnim (Bettina von, geb. Brentano), die berühmte Schriftstellerin,

Freundin Goethes, Gattin des Dichters Ludw. Achim von Arnim
(1785—1859). Eigenhändiger Brief m. Unterschrift. O. O. u. D.

(12. Febr. 1848). 3 S. eng geschrieben. Gr.-4°. '■ Beirn öffnen ist das

2. Blatt mit geringem Textverluste verletzt.

Interessanter, umfangreicher Brief an ihren Rechtsvertreter Assessor Jung über
einen Rechisstreit mit der Bauerschen Buchhandlung. „Was ich Ilinen dar-
iiber sagen kann, ist: daß für den Verlag der Arnimschen Schrifteh als Ge-
samteigentum eine Garantie geleistet worden, die von mir hisher durch den
Ertrag meiner eigenen Schriften gedeckt ward, so daß die Kosten der Her-
ausgabe von diesem Ertrag bestritten wurden.“

12 Auber, Daniel Frau^ois Esprit, der berühmte französische Opern-

komponist (1782—1871). Brief m. eigenhändiger Unterschrift. O. O.
ce 18. fevrier 1852. 1 Seite. 8°.

Er teilt mit, daß er wegen Ivrankheit verliindert sei, teilzunehmen an der „Ier
representalion du Carriltonneur de Bruges“.

13 -—- Brief mit eigenhändiger Bnterschrift. Paris le' 22 mars 1853. 8°.

y2 Seite.

Er gibt in seiner Eigenschaft als Direktor des „Conservatoire Imperial de
Musique“ einern Fräulein Godefroy die Erlaubnis, bei einem Wohltätigkeits-
konzert mitzuwirken. — Ein Porträt in Holzschnitt liegt bei.

14 — Eigenlrändiges Billett m. Unterschrift. Paris, 2 octobre 1858. 12°.

i/2 Seite.

„Je prie Mr. de Beauclihsne de vonloir bren inscrire sur la liste des per-
sonnes qui se feront entendre ä la prochalne audition pour les classes du
violon . . usw.

15 Auerbach, Berthold, der bekannte deutsche Volksdichter, 1812—82.
Eigenhändiger Brief m. Unterschrift. Böhiitz bei Leipzig, 4. Juni (18)45.
1 Seite. 8°. Mit Adresse.

Freundschaftlicher Brief än Dr. J. Rahe in Berlin, mit dem er sicih bei seineh
Durchreise in Halle treffen will.

16 — Eigenhändiger Brief m. Unterschrift. Leipzig, 17.-Fe.br. (18)55. 8°.
1 Seite.

Höfliche Absage einer Einladung wegen einer R.eise.

17 Bakuniu, Michael, russischer Anarchist, der Begründer des sog.
Nihilismus, mehrmals zum Tode verurteilt, 1814—76. Eigenhändiger
Brief m. Unterschrift. London, 13. März 1862. 2%,Seiten. 8°. Deutsch.

Höchst interessanter Brief, der sich gegen e-inen Denunzianten riehtet. „Dann
wird es sich aber vielleicht z-eigen, daß, wenn' er die soiiderbare Verrückt-
heit hat, Leute zu verleumden, ioh die isonderbare Verrücktheit habe, nieder-
trächtige Yerleumder zu verprügeln ,. . . Wenn du mir .irgejndwie . . . gegem
das tückische Ungeheuer (Ist es nicht vielleicht Päderast?) helfen kannst, so
thue das . . .“

18 — Eigenhändiger Brief m. Untersclirift. O. O. u. D. 2 Seiten. Kl.-S 0.
Französisch.

Freundscliaftsbrief. Er bittet, Briefe an ihn unter dem Namein Charlotte
Schiff adressieren zu wollen.

19 Beaumarchais, Pierre-Augustin Caron de, der berühmte französische

Dramatiker u. Publizist, Verfasser vom „Barbier von Sevilla“ und von
der „Hochzeit des Figaro“. (1732—99.) Eigenhändiger Brief m. Unter-
schrift. O. O., 9. decembre 1767. l/2 Seiten. 4°.

Hübscher Brief, der sieh auf di-e Verfolgimgen bezieli-t, die gegen einen Be-
trüger aufzunehmen sind.

20 Bebel, Aügust, der Führer der deutschen Sozialdemokratie, 1840 bis
1913. Eigenliändiger Brief m. Untersclrrift. Berlin, 31. 12. 1894.
2% Seiten. 8°.

Offerte von Büchern an, den Buchhändler G. Fock in Le-ipzig.

21 Beethoven, Ludwig van,.der große Tondichter, 1770—1827. Eigen-

händiger Brief. O. O. u. D. (Wien, ca. 1799^. 1 volie Seite. Quer-8°.

Iv a 1 i s c h e r i\ T r. 2 4. Schöner B r i e f a n F r e i h. v o n Z m e s -

k a 11. „L i e b e r Z mesikall. D a i c li w' o! h 1 s c h w e r 1 i c h z u

d e r. F r (a u) D e y m (S c h w e s t e r d e r Theres« Brunswick)

f r ü h e r k o m' m e n werde, i n d e m l'c h ej f n e n tüchtigen

Katharr seit gestern Abend habe, so emphele (!) ich
Ihnen d i e s e 1 b e . . . S a g e n 3 i e m i r d o e h , ob d e r Haupt’-
m a n n , d'er melrmals... gepMlfen h a t, n i c h t G i 1 g
h e i ß t? — i c h b r a u c ii e s o 1 c h e s n o t w e n d i g z u w i s s e n. —“

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