Antiquariat Altmann <Berlin>   [Hrsg.]
Autographen: aus allen Gebieten; Beaumarchais, Beethoven, Chopin, Darwin, Goethe, Haydn, Heine, Kant, Leibniz, Liszt, Melanchthon, Meyerbeer, Michelangelo, Mozart, Napoleon, Rubinstein, Schiller, Tschaikowski, Turgeniew, Verdi, Voltaire u.a.; Versteigerung: Montag, den 7. Mai 1923 (Katalog Nr. 25) — Berlin, 1923

Seite: 11
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58 Euler, Leonhard, einer der ausgezeichnetsten Mathematiker, 1707—83-
Eigenhändiger Brief m. Unterschrift. Berlin, 14. Dez., 1754. 1 Seite. 4°.

An einen Staatsrat, dem er ein Ehepaar .für eine freiwerdende Stelle an-
gelegentlichst empfiehlt.

59 — Eigenhändiger Brief m. Unterschrift. A la Haye le 6 avr. (17)81.

2 Seiten. 4°. Französisch.

Selten. Empfehlungsschreiben für einen ehemaligen Offizier aus Berlin,
„se sentant trop de bras et de jambes, pour etre viaif tandis quei leS puisl-
sances maritimes se cassent le col. . „II ne Vous sera aucunement ä>
charge, mon cher Monsieur, il ne vous demandera que Votre avis et Votrei
conseil, et il retournera en paix, si Vous n’avez point de .guerre porar lui.“

60 Ewers, Hans Heinz, der bekannte Schriftsteller, Verfasser der ,,A1-

raune“, geb. 1871. Eigenhändiger Brief m. Unterschrift (Berlin), 11. IV.
1910. 2i/2 Seiten. 8°.

Er empfiehlt angelegentlichst elne im Hebbeltheater auftretende junge Schau-
spielerin und führt. eingehend die Rollen auf, die sie bei Reinhardt ge-
spielt habe.

61 Favre, Jules, der berühmte französische Staatsmann. 1809—80.

Eigenhändiger Brief m. Unterschrift. O. O. ce lundi 12 mars 1848.

1 Seite. 8°.

Der Brief bezieht sich auf ein Wohltätigkeitsfest zugunsten von „Petit-Borarg“.

62 Flaischlen, Cäsar, der bekannte Schriftsteller, 1864—1922. Eigen-

händiger Brief m. Unterschrift. Berlin, 2. 11. 1897. 2 Seiten. 4°.

Briefkopf mit der Vignette der Kunstzeitschrift ,,Pan“.

An Hermione von Preuschen. Teilnehmende Worte beim .Tode ihres Man-
nes. Die Aufführungsvorbereitungen seines Schauspiels „Martin Lehnihardt“-
nehme ihn sehr in Anspruch. Er müsse ihr 2 eingerichte Gedichte; zuriick-
schicken. „Es geht nun einmal nach der Majorität.“

63 Flammarion, Camille, französischer Astronom, geb. 1842. Eigen-

händiger Brief m. Unterschrift. Observatoire du Juvisy, 25 octobre,
1886. 1 Seite. 8°.

Hübscher Brief. Er hofft, nach Paris reisen zu ‘können. ,,...* Mais la terre
tourne, le temps passe et je suis loin de la Rue Dropot. Voici quelques
nouvelles des autres mondes. . .“ I ■

64 — Eigenhändiges Schriftstück mit Unterschrift. O. O. u. D. 1 eng-
geschriebene Seite. Kl.-Folio.

Interessantes kleines wissenschaftliches Essay, überschrieben: „Funehre sta-
tistique“. „Au total, c’est au minimum, quarante millions d’hommes dans
la fleur de l’äge que l’humanite se detruit par sieclei dans ses incessantes
guerre&' politiques, religieuses o>u intemationales . . .“

64a Fontane, Theodor, der Dichter der Mark, 1819—98. Eigenhändiger
Brief m. Unterschrift. Beriin, 6. 12. 1854. 1 Seite. 8°. Mit Adresse.

Er schreibt: „Ich habe sehr bedauert, daß ich nicht zugegen war. Ist es
etwas Interessantes, so läßt Ihre Gute mich vielleicht auf einer Karte
wissen, wenn ich die Ehre haben soll. . .“

65 Franz, Robert, der Liederkomponist, 1815—92. Eigenhändiger Brief

m. Unterschrift. Halle, den 23. Apr. (18)86. 8°. 2% Seiten.

Wegen Aufnahme seines Porträts in die Zeitschrift „Nord und Süd“.

65a Freytag, Gustav, der ausgezeichnete Schriftsteller, 1816—95.
Eigenhändiger Briet m. Unterschrift. Leipzig, 9. Jan. 1855. 1V4 Seite.

Gr.-4°.

Aufforderung an Prof. Dr. Hertz in Berlin, für die „Grenzboten“ übar die
Kunstsammlungen Berlins: das ägyptische Museum (oder das Neue Museium),
das R.adziwillsche Museum, über die Vasen Etruriens etc. zu schreiben. „Das
sind nur Andeutungen. Sie werden, da die Grenzboten Ihnen bekannt sind,
sehr gut selbst erkennen, was wir bringen dürfen . . .“ — Auf einem Tithcn.
graphierten Briefbogen des „Grenzboten“ geschrieben.

66 Friedrich der Große, König v. Preußen, 1712—86. Brief m. eigen-

händiger Unterschrift. Berlin, 16. Januar, 1775. 1 Seite. 4°.

An den Staatsminister von Görner, betrifft Abmachungen mit Po le(n wegen
des Salzmonopols. ■ ) i j " r t ;

67 Friedrich Wilhelm III., König v. Preußen, 1770 —1797—1840. Schrift-

Stück m. eigenhändiger Unterschrift : ,,Friedrich Wilhelm“. Potsdam,
den 2. July 1827. % Seite. Fol.

Dankt für Uebersendung eines Andachtsbuches.
f67a — Brief mit eigenhändiger Unterschrift „Friedrich Wilhelm“. Berlin,
a. 29. III. 1806. Fol.

An (den damaligen General-Leutnant) Blücher. Bewilligt auf dessen Vor-
schlag die BefÖrderung des Kapitän vön Böltzig und verspricht für den
Kriegsgerichtsrat Bach sorgen zu wollen.

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