Antiquariat Altmann <Berlin>   [Hrsg.]
Autographen: aus allen Gebieten; Beaumarchais, Beethoven, Chopin, Darwin, Goethe, Haydn, Heine, Kant, Leibniz, Liszt, Melanchthon, Meyerbeer, Michelangelo, Mozart, Napoleon, Rubinstein, Schiller, Tschaikowski, Turgeniew, Verdi, Voltaire u.a.; Versteigerung: Montag, den 7. Mai 1923 (Katalog Nr. 25) — Berlin, 1923

Seite: 12
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68 Gagarin, Gregor Fürst, russischer Schriftsteller u. Gelehrter, Ver-
fasser des Werkes ,,Caucase pittoresque“. Eigenhändiger Brief m.
Unterschrift. O. O. u. D. 1 Seite. 4°. Französisch.

Liebenswürdiger Brief an den „Ghevalier de- Hammer“. :„J’ai ef,e bien coa-
trarie de n’avoir pu 'ä cause des mauvais temps aller nous voir ä la cam-
pagne . . . j’ai acquis votre portrait que je isuis ravi de posseder .,

69 Gambetta, Leon, der französische Staatsmann, 1838—82. Eigen-

händiger Brief m. Unterschrift. Paris, 10 Mars 1880. 8°. yz Seite.

Empfehlungsschreiben in seiner Eigenschaft als Fhäsident der „Chambre des
deputes“.

70 Gladstone, William Ewart, der englische Staatsmann, 1809—98.
Eigenhändige Postkarte (mit Unterschrift in der 3. Person). (London),
Dec. 10 (18)90. K1.-8 0. % Seite. Mit eigenhändiger Adresse.

„'Mr. Gladstone with his respectful eompliments begs to thank M. Pompary
for his kindness in presenting to Mr. Gladstone his interesting volume-
(Datum)“. > < V t . i L "• ::■>7»i!

71 Glinka, Michael Iwanowitsch, der bedeutend'e russische Komponist,
1804—1857. Eigenhändiger Brief m. Unterschrift. Tzarskoje selo, ce
31 juillet 1854. 3 volle Seiten. 4°. Französisch.

Schöner Brief an seinen Lehrer Dehn („cher maitre et ami“) in Berlki,
dem er einen Herrn Engethard empfiehlt und eine Tabatiere aus der Zeit
Ludwig XV. schenkt. Er ist eifrig beim Schreiben seiner Memoiren. „Je
vous envoie aussi 3 pieces pour orchestre dans des genres differepts, en
meme temps une variante pour la Jota A.ragonese . . . Accordez . . . a ces
enfants de votre fidele eleve . . .“

72 — Eigenhändiger Brief m. Unterschrift. O. O. u. D. y2 Seite. Quer-8°.
Französisch.

Er bittet um Uebersendung der IV. Symphonie Beethovens für Gitarre.

73 — Eigenhändiger Brief m. Namen (in dritter Person). O. O. u. D.
% Seite. 4°. Mit eigenhändiger Adresse u. Siegel. Französisch.

An Adolf Henselt. „Michael Glinka, arrive de Varso.vie et brise de fatigue
se voit dans I'impossibilite de venir embrasser ison exceU^nt ami . . Et’
wohne beim Dichter Fleury vom „Institut des sourdsmuets“.

73a Gneisenau, Neidhard, Graf von, preußischer Generalfeldmarschall,
1760—1831. Eigenhändiger Brief m. Unterschrift. Berlin, d. 30. Mai
1825. 1 Seite. 4°.

Handelt sich um einen Vorscliuß für das Scharnhorstsche Grabmal. Bei-
liegend 1 Brief von Faski und Abschrift von Schoeler (31. V.). — Eigen-
händige Briefe G.'S sind selten.

74 Goethe, Johann Wolfgang v., 1749—4832. Eigenhändige

W i d m u n g: ,,W eimar Goethe“ unter dem Erstdruck
des berühmten Gedichts „Der Menschen Tage
sind verflochten . . . .“ mit der Uberschrift (in Versalien):
,,Am acht und' zwanzigsten August 1826“. 8°. Sehr selt. Einblattdruck.

Praclitvolles, dekorativ-es Stück.

75 — Eigenhändiges Schriftstück mit Unterschrift (,,J W v G”) W(eimar),
14. April, 1831. 1 Seite. Quer-8°. Eine kleine Ecke ohne Textverlust
abgeschnitten.

Er bestellt: Freyburg, Atlas der merkwürdigsten Schlachten . . . in 200 Blät-
tern. „Baldmöglichst anzusehaffen.“ ■ ■-

76 — Eigenhänd'iges Schriftstück mit Namen. (,,J. W. v. G.“). (Weimar,

13. März, 1830.) 1 Seite. Quer-8°. Mit Siegel.

Hübsches charakteristisches Stück. Eigenhändig geschriebenes
Briefkuvert yon 9 Zeilen („A son Excellence Monsie-ur le Comte
Reinhard Conseiller d’Etat Grandcroix de la Legion d’honneur, Paris, Rue
Richelieu hotel des Prinoes francha“). Auf der Rückseite befinden sich
auf der Schließkappe die eigenh_än,digen In itialen „J. W.
v. G.“ Darunter das wo.hlerhaltene sahwarze Siegel: Goethes Wappen mit
dem strahlenden Stern. Papier mit Trauerrand.

77 — Brief mit eigenhändiger Unterschrift ,,J. W. v. Goethe“). Weirnar,

14. Januar 1821. 1 Seite. 4°.

Charakteristischer Brief von Johns Hand geschrie-
ben. „Auf Ihre heutige Anzeige, m«in werthester
Herr Rath, erwiedere sogleich, daß wir das Geschäft
wegen des großen Wörterbuches ganz müssen falle<n
lassen, da ein unsern Kräften angemessener Prei's
wohl nic.ht zu erhalten sein mlöchte... Zu irgend-
einer Anschaffung von Büohern aber kann ich mick
v o r Ostern nichtresolvieren...“

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