Antiquariat Altmann <Berlin>   [Hrsg.]
Autographen: aus allen Gebieten; Beaumarchais, Beethoven, Chopin, Darwin, Goethe, Haydn, Heine, Kant, Leibniz, Liszt, Melanchthon, Meyerbeer, Michelangelo, Mozart, Napoleon, Rubinstein, Schiller, Tschaikowski, Turgeniew, Verdi, Voltaire u.a.; Versteigerung: Montag, den 7. Mai 1923 (Katalog Nr. 25) — Berlin, 1923

Seite: 17
DOI Seite: Zitierlink: i
http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/altmann1923_05_07/0019
Lizenz: Creative Commons - Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen Nutzung / Bestellung
facsimile
111 Hugo, Victor Marie. Eigenhändiger Brief m. Unterschrift. V. H.
Ha(uteville) h(ouse), 14 Juin o. J. K1.-8 0. 2 Seiten.

„Cher Monsieur Benezit, je suis eharmi d’avoir .reussi pour votxe cher fils,
en meme temps que votre lettre excellente .m’arrivait, unie lettre de 'M. M.
Pilt et La Rochelle m’annoncait qu’ils avaient engageivotre fils . . . etc.“

112 Humboldt, Alexander von, der berühmte Naturforscher (1769-—1859).

Eigenhändiger Brjef m. Unterschrift. Potsdam, ce 5 Avril 1837. 4°.

% Seite. Französisch.

Freundschaftliches, herzliches Empfehlungsschreiben an David d’Angers
beginnend: „Cher et illustre Confrerel Vous avez conserve, Vous et 1’aimaJble,
bonne et spiri'tuelle Madame David, un souvenir si affectueuse de notre
Allemagne, d’un pays oü l’on Vous aime et Vous admire. . . etö.;“ Er
empfiehlt ihm den Frankreich und England ber.eisendein Herm v. Ritzen-
berg und seine Gemahlin „fille d’un des hommes les pluö maxquarö (l) dei
notre Monarchie, Mr. le Lieutenant General Krauseneck. .. etc.“

113 — Eigenhändiger Brief m. Unterschrift. Paris ce 7 Dec. 1838. 8°.

2 Seiten. Mit eigenhändigem Briefumschlag. Französisch.

Liebenswürdiger Absohiedshrief an die Komtesse Victorine de Chastenay,
„Mon Roi me reclame, je partirai bientot.“

114 — Eigenhändiger Brief m. Unterschrift. Berlin, den 23. Sept. 1855,
Fol. 2 halbe Seiten. Mit eigenhändigem Briefumschlag u. Siegel.

An den preußisohen Kammerherrn, Gesandten uncl Minister Baron von
Bockelberg. Längeres Danksohreiben des 86jährigen Gelehrten für „sdhneUe
Hülfe . . . in einer Angelegenbeit, die durch Mißverständnisse so leioht dem
guten, guten Rufe der. . . moralisch geachteten Reisenden, dreier Schlag-
inweits, hätte schaden können“. — Zum Schluß Mitteilungen über sein
Privatleben.

114a — Eigenhändiger Brief m. Unterschrift. O. O. u. D. (ca. 1S50).
4°. 1 Seite.

An Generalarzt Dr. Below. Wärmste Empfehlung des „vortrefflichen und
arbeitsamen Physikers Dr. Du Bois-Reymond, Lehrer an der Akademie
cfef Künste. . .“ für die Wahl zum Mitgliede der Akademiei. Der König
habe dessen Werk „Ueber tierische Elektrizität" durch eine beträchtliche Geld-
summe gefördert. ,, . . . Sohlagen Sie einem 80jährigen Mann (Humboldf
selbst) nicht die erste Bitte ab.“

115 Hummel, J.-N., der berühmte Pianist u. Komponist (1778—1837).

Eigenhändiger Brief mit Unterschrift. (Paris, 1830.) 1 Seite. 8°.

Französisch.

Hübsoher Brief an Prof. Norblin, in dem i er ihn bittet, zu ihm zu
kommen, um sich das neue Septett anzuhören.*

116 Jensen, Wilhelm, der deutsche Dichter u. Romanschriftsteller, 1837

bis 1904. Eigenhändiges Gedicht m. Unterschrift. Freiburg i. B.,
25. Juli 1878. 8°. 2 ljs Seiten. v, ..

Hiibsohes Stück. 12 vierzeilige Strophen, beginnend:

„Und nun zuckt ihr klug die Scbulter
Und nun iacht ihr ob dem Knaben ,

Und vergeßt, daß wir es selbst einst
Anders nioht getrieben haben.“

117 Joachim, Joseph, der Geigen-Virtuose, 1831—1907. Eigenhändiger
Brief m. Unterschrift. O. O. u. D. 8°. iy2 Seiten.

Er teilt das Programm eines Konzerts in Leipzig mit. Da Prof. Bärthl ab-
gesagt habe, ist vielleicht Herr Dreyschock disponibel, was H. Wblff wiss-en
wird.“ Sonst müsse Fräulein Kooh aushelfen.

117a Johannot, Tony, der ausgezeichnete Zeichner u. Illnstrator, 1803
bis 1852. Eigenhändiges Quittung m. Unterschrift. Paris, ce 10 de-
cembre, 1839. 1 Seite. Qu.-8°.

Empfangsbestätigung über 2900 frcs. für 1 „Täbleau representant l’embarqüe-
ment dTilisabeth, d’un petit tableau representant deux femmes et d’une
aquarelle . . .“

117b — Eigenhändiger Brief m. Unterschrift. O. O. u. D. 12°. 1 Seite.

Mit Adresse. Französisch.

An Monsieur Levi. Wegen Gravüren.

118 Kant (Immanuel), der große Philosoph (1724—1804). Eigenhändiger
Brief mit Unterschrift. Koenigsberg, d. 1. May 1781. 1 pag. 4°. Mit
eigenhändiger Adresse.

An seinen Verleger Speneir, dem er Anweisung gibt
„... 4 Exemplare, sobald das Werk fertig ist, näm-
lich eines auf feinem Papier, als Dedicationsexem-
plar und 3 andere“ an Dr. Herz abzugeben. Es hjandelt
sic.h wohl um die erste Ausgabe seines Hauptwerkejs
„D ie Kritik der reinen Vernunf t“, die im Selben Jahre,
e r s c h i e n. ( i

\7
loading ...