Antiquariat Altmann <Berlin>   [Hrsg.]
Autographen: aus allen Gebieten; Beaumarchais, Beethoven, Chopin, Darwin, Goethe, Haydn, Heine, Kant, Leibniz, Liszt, Melanchthon, Meyerbeer, Michelangelo, Mozart, Napoleon, Rubinstein, Schiller, Tschaikowski, Turgeniew, Verdi, Voltaire u.a.; Versteigerung: Montag, den 7. Mai 1923 (Katalog Nr. 25) — Berlin, 1923

Seite: 18
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119 Karl IX, König von Frankreich (1550—1560-—1574). Schiiftstück

mit eigenhändiger Unterschrift auf Pergament. Blois, 6. Oktober 1571.
1 S. Folio. Ein unbeschriebener Teil vom Pergament ist abgeschnitten.

Mandement aux gens de ses comptes en Provence, Forcalquier et pays ad-
jacants, par lequel il les informe qu’il a donne au capitaine Gaspard Fabre,
en recompense de ses serviees, tous le droit qui peut appartenir au roi en
la prise qu’ont fait les habitants de St-Trompet en Provenee, depuis trois
mois ou environ, de deux fustes de Turcs. >

120 Keller, Gottfried, der Schweizer Dichter, 1819—90. Eigenhändiger

Brief m. Unterschrift. Zürich, 27. Aug. 1881. 1% Seiten. 8°.

An Sacher-Masoch. Er lehnt die Mitarbeiterschaft an deir „Neuen Revue"
ab, da er aus „Grundsatz oder Gewohnheit“ sich nicht an mehreren Zeit-
schriften beteilige . . .“

121 Key, Ellen, die bekannte Vorkämpferin in der Frauenfrage, geb. 1849.

Eigenhändiger Sinnspruch mit Unterschrift. O. O., Nov. 1916. 8°.

1 Seite. Deutsch.

Hübsches Albumblatt. „Kühnes und Großes vermag der mit Kraft aus-
dauernde Wille, aber..." 1 i

122 Kinkel, Gottfried, der Dichter u. Kunsthistoriker, begeisterter Axl-
hänger der revolutionären Bewegung 1848. 1815—82. Eigenhändiges
vollständiges Manuskript, mit Namen (doppelt), seines Aufsatzes:
,,Peter Paul Rubens. Zur Säcularfeier seines Geburtstages 29. Juni
1577“. 4°. 18)4 Seiten, 2 Oktavseiten Zusätze. Durchkorrigiert, teil-
weise mit Rotstiftstrichen.

Yollständige, für den Drucker bestimmte Niederschrift.

123 — Eigenhändiger Brief m. Unterschrift. Unterstraß, 2. Sept. 1882.

Gr.-8°. 4 teilweise sehr eng beschriebene Seiten. Mit eigenhändigem

Briefumschlag.

An seinen Freund, den Schriftsteller Hermann Friadrichs, 2 M'onate vor
seinem Tode geschrieben. Ausführliche Mitteilungen über seinen Sommer-
aufenthalt und literarische Ratschläge. t

124 Kontsky, Antoine de, der polnische Komponist und Klaviervirtuose,

1817—95. Eigenhändiger Brief m. Unterschrift. (Paris ohne Datum).
8°. 1 Seite. Französisch.

Er teilt einem Freunde seine Wiederankunft in Paris mit unld bittet um
dessen Besuch.

125 Lafayette, Gilbert Motier Marquis de, der französische General u.

Staatsmann, 1757—1834. Eigenhändiger Brief m. Unterschrift ,,La-
fayette“). O. O., 10 fevrier (1831). Gr.-8°. 1 engbeschriebene Seite.

An einen Freund, dem er seine Genesung von seiner
Krankheit mitteilt. „Je suis pris par les sceances de
la chambre, les comites et autres affaires. Er er-
wähnt Choiseul und „T’expedition contre fe tyran D o n
M l g u e 1.“ [ ; : i ' [ i i

126 Lamartine, Alphonse Marie Lo.uis de, der berühmte französische

Dichter (1790-—1869). Eigenhändiges Gedicht (ohne Unterschrift).

12 juin 1836. 8°. 1 Seite.

Drei vierzeilige Strophen mit der Ueberschrift (mit Bleistift): „ä Mme xxx
qui fondait une salle d’asile“ beginnend (mit Tinte):

„Les Leonceaux ont des aziles
les oiseaux du Ciel ont des nids
les pauvres Meres de vos villes
n’ont point de toits sur leur petitsl’

127 La Place^ Pierre Simon Graf, der berühmte französische Mathe-
matiker u. Astronom (1749—1827). Brief m. Unterschrift: („Cte La
Place“). Paris, 15. Jan. 1814. y2 Seite Folio. Französisch.

An „Chaptal Comte de Chanteloup, Tresorier du Senat’ . Er dankt ihm
für Aufschlüsse über Baumverkäufe.

128 Lassalle, Ferdinand, der Begründer der deutschen Sozialdemokratie,

1825—64. Eigenhändiger Brief m. Unterschrift. ; Cöln, 18. Juli (18)49.
4°. 1 Seite.

An seinen Freund Köster in Düsseldorf, durch dessen Vermittlung er Zi-
garren gekauft hatte. Er schicld ihm eine zuviel gesandte Kiste zurück
und schreibt u. a. „Grüße meine Düsseldorfer Freunde und halte Dich
bereit, nächstens wieder mit mir zu kneipen. Freiligrath hat mir von der
schönen Variante erzählt, die Du glaube ich ersonnen hast, von dem
„schwarz-weißen Leib der Markgräfin ein Zimmergesell, worüber ich sqhr
gelacht habe ....

129 — Eigenhändiges Gedicht m. Unterschrift. Berlin, 15. 12. (18)62.
8°. iy2 Seiten.
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