Antiquariat Altmann <Berlin>   [Hrsg.]
Autographen: aus allen Gebieten; Beaumarchais, Beethoven, Chopin, Darwin, Goethe, Haydn, Heine, Kant, Leibniz, Liszt, Melanchthon, Meyerbeer, Michelangelo, Mozart, Napoleon, Rubinstein, Schiller, Tschaikowski, Turgeniew, Verdi, Voltaire u.a.; Versteigerung: Montag, den 7. Mai 1923 (Katalog Nr. 25) — Berlin, 1923

Seite: 30
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S. 37: Joh. Heinr. Comes a Stohberg, Baro in Fürstenstein, S. 38a: (auf
Pergamenl) Aug. Wilh. Comes de Bourghaussen, S. 41: Fried. Wilh. Comes
de Dönhoff, S. 43: Comites de Henkel, S. 45: M. de- Wmi.us, S. 47': Willi.
Baro de Printzen, S. 49: Georg Lud. M. de Königtreu, S.- 51: Carol. Frid.
Lib. Baro de Zocha, S. 53: Wilh. Lud. Lib. Baro a Doeringenberg, S.55:
Car. Lib. Baro a Pestalozzi, S. 57: Lud. Christ. de Vohenstein, ferner Norm.
de Mecklenburg, de Wilkenif de Moran, Erjimanus a Promnitz, Wolff Rud.
de Knobelsdorff, Wolffg. Hon. ab Auersberg, G. E. C. a Lasperg, L. Eberh.
von Gemmingen zu Hornberg, Stosch, G. E. de Platen, Chr. Frid. de
Fleming, Matth. de Vernezobre (Parisiensis), J. Christ de Treskow, de R.eder,
Bredow, J. E. ab 'Amim, Fr. Chr. de Stryska, L. E. Fr. de Krebs, Rocbow
de Sohönberg, v. Einsiedel. — Das Album ist durchlaufend Seite 1—357
paginiert. Eine größere Anzahl Blätter sind leer geblieben. Auf dem
inneren Vorderdeckel befindet slch Ludewigs Wappen (blattgroß) in kolo-
riertem Stich mit Legende, datiert 1719. Auf den Seiten 350—357 ein
alphabetisches Register. Besonders auch vom genealogischen Standpunkt
wichtiges Stück. Einige Gebrauchsspuren.

233 Storm, Theodor, der deutsche Dichter, 1817—88. Eigenhändiges
Billet. O. O. u. D. 11 Zeilen. Auf seiner Besuchskarte.

Freundschaftlicher Willkommensgruß an einen Freund, der bei ihm wohnen
soll. I j

234 Strauß, David Friedrich, Philosoph der Hegelschen Schule, Ver-
fasser des beriihmten ,,Leben Jesu“ (1808—74). Eigenhändiger Brief
m. Unterschrjft iM(ünchen) 2 Juli (18)4ä. 8°. 1 Seite. Mit eigenhändiger
Adresse.

An scinen Bruder Wilhelm, mit dem er sicli, falls möglicli, in Kissingen
treffen will.

235 — Eigenhändiger Brief m. Unterschrift. (Heidelberg), 14. März 1856.

8°. 1 Seite. Mit eigenhändiger Adresse. '

An die Oeffentl. Bibliothek in Stuttgart, die er um Uebersendung von 3
Werken aus der Humanistenzeit (ftir seine Hutten-Biograpiiie) bittet.

236 — Eigenhändiger Biief m. Unterschrift. Ludwigsburg 8. Jan. 1872.

8°. 1 Seite.

An die Buchhandlung Ascher & Co. in Berlin, der er auf clie Anfrage;
die englische Uebersetzung seines 2. Hauptwerkes, „Der alte und der neue
Glaube“ für 100 Pfund anbietet.

237 ■—- Eigenhändiger Brief m. Unterschrift. Ludwigsburg 12. Jan. 1873.

8°. 1 Seite.

An die Buchliändlung A. Ascher in Berlin, wegen der englischen Ueher-
setzung seines 2. Hauptwerkes ,.Der alte und cler neue Glaube“ „Ihr An-
erbieten bleibt freilich weiter unter dern, was ich nach dem Vorgang mit
der englischen Uebersetzung meines Leben Jesu, die rriir mit 100 Pfund
bezahlt wurde, aufnehmen zu können glaubte“. — Str. bekam für die’Ueber-
setzungsrechte SOO Taler.

238 —■ Eigenhändiger Brief m. Unterschrift. Ludwigsburg, 15. Juni 1873.

Kl.-S 0. 4 Seiten.

An die Buchliandlung Ascher & Co. in Berlin, der er kurz den Empfang der
englischen Uebersetzung seines 2. Hauptwerkes ,.Der alte und der neue
Glaube“ bestätigt. In dem 3 Seiten langen Nachwort bemängelt er vor
allem die Zusammenziehung von Einzelparagraphen durch die Uebersetzerin,
sowie weitere Abweichungen in der Anordnung. _

239 Strauß, Johann, der Jüngere, der Walzerkohig, 1825—1890. Briissel,

3. März 1878. 3 Seiten. 8°.

Selten. Prächtiger Brief an Kornöcker in Konzeriangelegenheiten. Er will
in Aachen und Lüttich. Konzerte geben und gibt Anweisung über die Be-
setzung der Instrumente, Die 3. Seite enthält den vollständigen
E n t w u r f e i n e s Konzer'tprogra m m s.

240 Taglioni, Maria, italienische. Sängerin, Gattin des Prinzen Joseph
Windisch-Grätz, 1833—91. Eigenhändiger Brief m. Unterschiift.

Londres, 1. Dez. 1874. 3 Seiten. 8°. Papier mit gekrönter Chiffre.

An einen Arzt, den sie bittet, ihr Näheres über den Gesundheitsizustand
ihrer Toehter, der Prmzessin Troubetzkov zu geben. Man -wolle ihr nicht
die Wahrheit sagen.

241 Taine, Hippolyte-Adolphe, der französische Aesthetiker, Literar-
historiker u. Geschichtsschreiber (1828—93). Eigenhändiger Brief

mit Unterschrift. Menthon, Saint Bernard, Haute-Savoie 9 mai 1882.
8°. 1 Seite.

Er reklamiert bei der Redaktion des „Vie Parisienne“ die laufenden Num-
mern, um deren Nachsendung er bei seiner Abreise von Paris am 13. Aprit
gebeten hatte.

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