Deutsches Archäologisches Institut / Abteilung Athen   [Hrsg.]
Mitteilungen des Deutschen Archäologischen Instituts, Athenische Abteilung — 1.1876

Seite: 74
DOI Heft: 10.11588/diglit.29169.4
DOI Seite: 10.11588/diglit.29169#0084
Zitierlink: i
http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/am1876/0084
Lizenz: Creative Commons - Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen
0.5
1 cm
facsimile
74 ZUR TOPOGRAPHIE VON MARATHON

nüo-en um die von Pausanias genannte Panshöhle und damit
den Pansberg sicher zu stellen. Zu der bis jetzt gegebenen Be-
schreibung des Terrains und der Belegung der einzelnen Theile
mit den von den Alten überlieferten Namen füge ich nun noch
eine Bemerkung hinzu, welclie dazu dienen mag, die oben
gewonnenen Resultate zu bestätigen.

In der Sammlung der attischen Grabinschriften von Prof.
Kumanudes finden sicli 81, welche Todte nennen, die einern
der 4 Demen der attischen Tetrapolis angehörten. Darunter
sind aus Probalinthos 12, aus Oinoe 8, aus Marathon 44, aus
Trikorythos 17, die grössere Änzahl also aus Marathon und
Trikorythos. Ich stelle nun die Fundorte zusammen. Yon den
Probalisiern fallen auf Athen 9, auf Piräus 1, auf Ambelaki
und Vrana je 1. Von den Oinaiern fallen auf Athen 7, auf
Piräus 1. Von den Marathoniern fallen auf Athen 36, auf Pi-
räus 2, auf Phaleron, Salamis, Menidi, das Marathona be-
nachbarte Ivalentzi und. Marathona selbst je 1, der Fundort der
noch übrig bleibenden ist unbekannt. Von den Trikorysiern
fallen auf Athen 11, auf Piräus 3, auf Salamis 1 und endlich
auf Kato Suli 2. Aus dieser Zusammenstellung geht hervor,
dass von den aufgeführten Demoten der Tetrapolis die bei
Weitem überwiegende Anzahl in Athen und Umgegend lebten
und begraben wurden, von den in der Tetrapolis selbst aber
lebenden und begrabenen der Grabstein des Probalisiers in
Vranä, der des Marathoniers in Marathona, die beiden der
Trikorysier in Kato Suli gefunden sind. Ich ziehe zur Ver-
gleichung noch den Demos der AagrcTpst; heran. Unter 39
Grabinschriften von Einwohnern dieses Demos sind ebenfalls
die meisten in oder bei Athen gefunden, 3 aber (darunter
folgende unedirte :

MVYl<Jlc[TpaTYl]

Tigoösou

AagxTpsco; [Tip.]oxAyi<; TtgoOsou AagTCTpsu?

6u[yaTyip]

in dem Adyton der Hag. Trias) in Lambrikä und es wird ge-
wiss eingeräumt werden, dass diese zur Bestätigung der An-
loading ...