Deutsches Archäologisches Institut / Abteilung Athen   [Hrsg.]
Mitteilungen des Deutschen Archäologischen Instituts, Athenische Abteilung — 1.1876

Seite: 104
DOI Heft: 10.11588/diglit.29169.11
DOI Artikel: 10.11588/diglit.29169.13
DOI Seite: 10.11588/diglit.29169#0118
Zitierlink: i
http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/am1876/0118
Lizenz: Creative Commons - Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen
0.5
1 cm
facsimile
104

TRANSFELDT

er im Jahre 1694 nach Deventer an Cuper übersandte. Als er
vier Jahre später starb, befanden sich seine übrigen Papiere
in grosser Unordnung. Sie sollten nach Danzig an Transfeldts
Bruder Michael gesandt werderp der dort hei dem Bürger-
meister J. E. Schmieden in Diensten stand; weiter ist
über ihren Yerbleib nichts bekannt.

Die Autobiographie führt den seltsamen Titel :

Iohannis Georgii Transzfeldl Strashurgensis Prussi

DISCURSUS PHILOSOPIIO-PONICI
PARS PRIMA

Lihro continet primo

Examen reliquarum Antiquitatum Atheniensium, nec non Statum
modermm ipsius Civitatis Athenarum, intertextis narrationibus,

Itinerum, Accidentium, ctc mirorum Successuum ipsius
Autoris

omnia stilo moderno Romano
conscripta

cum isthäc tamen Exceptione
Si quae videnlur casu non dicta Lcitine
in qua scriheham harbara terra fuit.

Ich theile daraus die meistens vom Yerfasser selbst durch stei-
lere Schrift hervorgehobenen Abschnitte mit, welche sich auf
Alterthümer beziehen oder für die Kenntnis des damaligen
Griechenlands von Interesse sind. Einige Kürzungen (...)
habe ich vorgenommen, um die Geduld der Leser nicht allzu-
sehr auf die Probe zu stellen; natürlich ist nichts irgendwie
Interessantes ausgelassen. Sonst habe ich mir nur die Yerbes-
serung ganz offenbarer Schreibfehler und die Durchführung
einer bequemeren Interpunction erlaubt., habe mich dagegen
nicht für berufen gehalten, dem Autograph gegenüber selbst
arge Sprachschnitzer zu tilgen.

Disc. I eap. 1. Exponitur Autoris Abscessus
Nauplia Peloponesi.....

[fol. 31 v.] Nauplia olim, hodie Napli (Italis dicitur Napoli
loading ...