Deutsches Archäologisches Institut / Abteilung Athen   [Hrsg.]
Mitteilungen des Deutschen Archäologischen Instituts, Athenische Abteilung — 1.1876

Seite: 250
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VON DEN GRIECHISGHEN INSELN

Dreiviertelstunden westlich von liier liegt auf einem liohen
Berggipfel die Akropolis des alten Anaphe, an der Ost- und
Südseite von der Unterstadt umlagert. Die Stadtmauer zeigt,
soweit sie sich noch verfolgen lässt, Polygonhau, der an ein-
zelnen Stellen, z. B. an einem viereckigen Thurm der Süd-
ostseite mit Quaderbau verbunden erscheint. Im Innern ist an
Grundmauern von öffentlichen und Privatgebäuden nocli
ziemlich viel erhalten. Das Gymnasium, dessen ja auch die
kleinste Stadt nicht entbehren konnte, erwähnte eine lieute
in der Xwpa befindliche Inschrift, eingemauert üher der Thüre
einer der Windmühlen am Ostende des Dorfs.

1

AT

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3OKAHZTIMOOEOY . .
OYAPAXMA2TPIAKONT

Z. 3 Koivdv, vielleicht vom y.oivov tmv ’Ava<paüov zu verstehen
nach C. I. G. II 2673 (aus Iasos) vergl. Keil Inscr. Thessal. p.
8, oder es handelt sich hier um eine Genossenschaft von Pri-
vaten. Z. 10 ist von Therai'schen Oel die Rede, das bei den
Spielen verwandt wurde.

\on einer Ehrenstatue in der Palaeopolis rührt herdiejetzt
in der Xwpa befmdliche Marmorhasis an dem Hause von N. Xa-
Nap-^i?; ehendaselbst ist ein kleiner auf Bekränzung bezüglicher
Stein.
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