Deutsches Archäologisches Institut / Abteilung Athen   [Hrsg.]
Mitteilungen des Deutschen Archäologischen Instituts, Athenische Abteilung — 1.1876

Seite: 251
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VON DEN GRIEGHISCHEN INSELN

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An der \on Osten über die Berge kommenden Strasse, die
vom Tempel zur Stadt führte, sind in der Nälie der letzteren
die Gräber zahlreicher. Die eigentliche Nekropolis liegt aber
auf der Südseite der Stadt, und erstreckt sich bis zu dem et-
wa 1/2 St. unterhalb gelegenen alten Landungsplatz bei Ka-
talymakia. Unmittelbar vor der Stadtmauer liegen vier lange
Terrassen mit Gräbern vor einander, die oberen aus Bruchstein
gebaute kleine Kammern, welche oben wieder mit Erde be-
deckt sind, vorn mit einer Thüre von 0,60 Höhe und Breite
versehen ; nicht selten sind mehre Kammern vor einander an-
gelegt, wo dann aber die hinteren in den Fels gebohrt sind.
Die Gräber der Aegiden scheinen gesondert gewesen zu sein
in der 4. Terrasse, welche grössere Kammern enthält durch-
schnittlich vou 3,00 im Geviert, denen sich zuweilen Seiten-
kammern anschliessen. Auf ihnen standen die von Ross be-
schriebenen Porträtstatuen aus weissem Marmor, die alle einer
späten Kunstepoche angehören. Die männlichen sämmtlich
imgleichen cy?g.a, die R. auf die Brust gelegt, die L. gesenkt.
Aehnlich ist das der weiblichen Gewandstatuen; bei einigen
derselben ist das Obergewand durchscheinend behandelt, so
dass die Falten des Untergewands sichtbar werden. Aufge-
stellt waren sie auf niedrigen vierseitigen Basen von grauem,
selten von weissem Marmor. Eine davon ist in der Kapelle der
fA. Etprivz, eine Viertelstunde unterhalb der Stadt.

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Weiter unterhalb nach dem Meere zu bei der navayi« Aox.apr,
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