Deutsches Archäologisches Institut / Abteilung Athen   [Hrsg.]
Mitteilungen des Deutschen Archäologischen Instituts, Athenische Abteilung — 2.1877

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ZUR PERIEGESE DER AKROPOLIS

nun meines Erachtens wahrscheinlich mit dem i-ielfach be-
sprochenen irpo'j-rop'.xtov der grossen Inschrift JE. 7. d/L 1, 322
n I 71) identisch, welches Bötticher bekanntlich nebst der
-nxpxcTx; derselben Inschrift in dem windfangartigen Vorban
des von der Nordhalle in den Bezirk westlich vom Tempel
führenden Pförtchens (hei LJ hat erkennen wollen Aber
grade dasjenige Wort der Inschrift, anf welches diese An-
nahme sich stützte, EXTo; statt beruht auf falscher Le-
sung; die im E. 7. dE. aus Conjectur hergestellte Lesart
E(v)-ro$ hat sich durch Newtons Revision des Steines seihst als
die wirklich daranf vorhandene herausgestellt. Dies entspricht
anch völlig dem Zusammenhänge der ganzen Stelle. Sie lautet
nach Newtons Lesung JEnc. ErccA L^cr. m fAe Tb*E. Nas. 1
iP XXXV):
TOÜ TOtyou von Ewrö; XXXTX^EGTX
70 T[oÜ TETOXTO^LX; Dit
TOÜ EV TM 7Tp06T0ptat'[(t)]
TSTpXTTO^LX; A! !
T?i; TrxpxcTx^o^
TETpXTUoSfx;
7 5 TOU 7?pOi; TMy^YgaTO;
TETOXTUO^LX; . [
Vorhergegangen sind unter der allgemeinen Rubrik vx^s xxx-
Tx^ETTx xxt xpx^^MTx (Z. 54) die Aussenseite der Südmauer,
die ausseren Wandpfeiler, die (aussen umlaufenden) Spiren,
die Kanäle der Säulen, der Stufenhau, also lauter Theile des
Aussenbaues. Jetzt folgen die Innenwand, die Wand im Pro-
stomiaion, die Parastas, die Wand nach cc dem Bilde )) hin.
Offenbar gehören diese letzteren Theile, wie Böckh richtig er-
kannte, alle in das Innere des Tempels. Da nun hier, wie

wird bei Pausanias nicht sotten eigens angegeben durch avac-cp^KR enavABsn'
oder einen ähnlichen Ausdruck, z. B. 3, 10, 7 avasip^avit 8^ xat xaira T^v
ZsMyopov tövn.
19 Arch. ztg. 1838 S. 117 ft. Zeitschr. f. Bauw. 1859 S. 321 ft.
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