Deutsches Archäologisches Institut / Abteilung Athen   [Hrsg.]
Mitteilungen des Deutschen Archäologischen Instituts, Athenische Abteilung — 2.1877

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AUS HEM JAHRE 1670

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Wasserleitung des Eyceums galten noch den Capuxinetn die
Bogen des Serpentze, und wie Spon auf die Peripatetiker
kommt, lehrt die Benennung des Odeion auf unserer Zeichnung.
Auch bei der Benennung des Thrasyliosmonuments : Ten?-
p?'o di Pn?7 ^odo /n roccn (Wörtliche Pebersetzung von ui:6 G-/j,
xxponoTn natvo; tpov: Hdt. VI 10Ö) steht unser Zeichner insofern
grade auf der Höhe seiner Zeih als von dem bis dahin meist
üblichen Namen : c Heiligthum des Apollon und des Pan )>
nur der letztere übrig geblieben ist. Spon sagt über die alte
Benennung (H 167): Ans As royrnycurs en persna&*g ci j'c
hnWneme c7'npiuAipur co/npAimncc par ro7uncissu/?ce de
rnnsr; )??ai$ np?*cs iuroA j'Ai cw?unr/?rc de douA/*. Er
verweist dann die Apollongrotte in ihre jetzige Gegend : ninsi
je douA pns re ??e soA 7o;e nuöT p*roiA, od ii ?dy n
?nnAA??n/?i rie?7 de Mii, gue 7?ous uvA?^ en reäe de in
dn consuJ GAnud. Auch hier liegt die Vermutung nahe, dass
Giraud bereits vor Spons Herkunft diesen Gedanken gehabt
hat und auch diesmal die Benennung auf unserer Zeichnung
in irgend einer Beziehung zu jenem Localgelehrten steht; al-
lerdings kennt schon der Pariser Anonymus die Stelle als
cnvAsnov Toü nxvo$; man kehrte also jetzt wieder zur alten
Benennung zurück. Es ist die älteste Ansicht des Thrasyliosmo-
numents, welche wir besitzen, leider eine recht phantastische;
den eigenthümlichen oberen Abschluss modilicirte unser Zeich-
ner kühn zu einem Giebel, und sah auch— oder w ol richtiger
glaubte sich berechtigt, zu sehen — drei Statuen auf dem
Monument, von denen uns allein der bedenkliche Fanelli AAne
Adieu 327 berichtet: - - .soprn d <pmA (il eornice) sw?« csAW
Ae ordAi di $(rdAi, cAe .serco?M ud n/m 6'AVun Aom di/)Ar/?md%
dui ie?npo, ndn corrApondono due cdAe 7?epii nnyod. Vgl.
Boss A. A. 11 266. Spon schweigt, Wheler bemerkt nur Pic-
destalle, auf denen Statuen könnten gestanden haben.
Die Notiz zu den beiden Säulen über der Grotte: due co-
A/me mdAAr dore gui adre rode e?'ano ^Aine di A*07^o reprä-
sentirt die mittelalterliche Tradition. Vgl. beide Anonymi.
, Nichts anzufangen weiss ich mit dem Gebäude D, als
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