Deutsches Archäologisches Institut / Abteilung Athen   [Hrsg.]
Mitteilungen des Deutschen Archäologischen Instituts, Athenische Abteilung — 2.1877

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ATTISCHE PSEPIHSMEN

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35 . Tü)vOsT[TxX](DV, OTLE'Jx[x]l7ÜOoQ'Jg[ü)]^E[T._"
. . . TTSpl (5^ Xu[T]o[?]$ M] 7roAM$ s[7r]7][Y]YS^[^v]o' S7?[(X^Srr^]!^
[^s /.x^]Tout;7?ps[?^sn]i'S)v[0]sTTxAC)v Toö[t; -^x]ov[Tx^]x[xt] x-
[xAE]<7X^ XUTO'j; [svA ^]SVLX [s]^ [TO Tp]oTx[vs]?OV [s^] Xup^
[ov].
Z. 34 a. E. hat der griechische Herausgeber (x)xt... ; ich
habe mir bemerkt, dass A sicher sei, der vorhergehende
Buchstabe T gewesen zu sein scheine, aber vielleicht K ge-
wesen sein könne. Z. 35 z. Anf. gieht Kumanudis . .. .v T&v.
Von dem ersten Buchstaben habe ich keine Spur entdecken
können. Z. 35 z. E. hat Kumanudis das letzte Zeichen N ge-
lesen; dass r nicht ganz sicher sei, habe ich mir bemerkt.
Ich vermuthe, dass Z. 34 zu E. die letzte Sylbe von APXONTA
durch ein Versehen, welches in den mit bewundernswürdiger
Sorgfalt eingegrabenen attischen Staatsurkunden bisweilen
vorkommt, von dem Steinmetzen wiederholt war und dass in
der Vorlage stand: Tov xo*(ovTx xxt vo xcuvov vo T&v OsTTxAGw.
Die solenne Belobigung der neuverbündeten Macht wird in
dieser Vertragsurkunde nicht gefehlt haben; der Einwand, der
sich erheben Hesse, dass der Archon vor der Gesammtheit
genannt sei, erledigt sich dadurch, dass es sich, wie oben be-
merkt wurde, um keinen aufs Jahr gewählten Beamten han-
delt. Als Motiv der Belobigung diente wie es scheint die
Bereitwilligkeit, mit welcher in den Vorverhandlungen die
Thessalier auf die Forderungen der Athener (Ausdehnung des
Vertrages auf die Bundesgenossen) eingegangen waren. Das
Verbum, welches Z. 35 a. E. gestanden hat, ist mir nicht ein-
gefallen; s-retQovTo, an sich passend, füllt die Lücke nicht aus
und würde auch nicht recht zu den vorausgehenden Adverbien
stimmen. Dass auf eine den Athenern von den Thessaliern
vor Abschluss des Bündnisses geleistete Unterstützung Bezug
genommen gewesen sei, halte ich nicht für wahrscheinlich.
Z. 39-40 sind in der ersten Ausgabe so gelesen worden:
To)v ^E CT(p)xT71Y0V 7Tp(o$ 'A)AEExV^pOV ..O^AHNTO^;
[.$ T7]<; Qso. . . (7?)sp(t TYj)$ (c)u[JLj./.xy[x($). Die Worte 77pO$
'Als^xv^pov scheinen sicher zu sein, obgleich die erhaltenen
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