Deutsches Archäologisches Institut / Abteilung Athen   [Hrsg.]
Mitteilungen des Deutschen Archäologischen Instituts, Athenische Abteilung — 2.1877

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DIE ANTIKEN KUNSTWERKE

Der Hinterkopf fehlt ganz. Sehr bestossen.
Über gewelltem, schmalem Haarstreifen ein gereiftes Band;
darüber eng anliegender Schleier um das ganze Haupt.
Iris und Pupille angedeutet. Der Mund gepresst. — Späte
Arbeit.

mH. Weibiicher Fortraethopf^ roemisch.

M. (Nummer fehlt). — H. 0,24, ohne Hals. Marmor mit-
telkörnig.
Das Gesicht ganz bestossen.
Das zurückgekämmte Haar in mehren wulstähnlichen Ab-
theilungen (ungefähr wie hei Lucilla oder Crispina); hinten
Knauf aus zusammengelegten Zöpfen, die vom Nacken herauf-
gezogen sind.

Büatenfragment.

M. (Nummer fehlt). — H. 0,19. Grobkörniger Marmor.
Bruststück einer bekleideten weiblichen Büste (Kopf fehlt);
hinten ausgehöhlt und mit Pfeiler (darin Zapfenloch) ver-
sehen. — Arbeit sorgfältig.

1 ^VeibBScher Mnpf.

M. 361. — H. (mit Hals) 0,35. Mittelkörniger Marmor.
Völlig zerstossenes Gesicht, zurückgestrichenes Haar. Wurde
später zu architektonischen Zwecken verwandt, wie ein an der
Rückseite befindliches Blattornament zeigt.

14^8. Fragment einer beb!<:<bten Figur.
M. 123. — G. v. GeonyoptJus. H. 0,40. Marmor fast fein-
körnig.
Nur Bauch und Beinansätze der vielfach beschädigten Figur
sind erhalten. Männlich oder weiblich? — Arbeit hart.
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