Deutsches Archäologisches Institut / Abteilung Athen   [Hrsg.]
Mitteilungen des Deutschen Archäologischen Instituts, Athenische Abteilung — 2.1877

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AUS SPARTA UND UMGEBUNG

39t

Stark abgerieben.
Vgl. 1870 S. 277 (Conze); die Maasse
falsch^, passen vielmehr zu Relief L.
Die Dioskuren mit hohen, spitzen Mützen stehen einander
zugekehrt vor der Mitte ihrer Rosse. Standbeine nach innen.
Kleine, bei beiden Dioskuren von der 1. Schulter herabhän-
gende Chlamys. Die äusseren Arme sind gesenkt; die inneren
halten die Rosse am Zügel gefasst. Das Pferd links hat das 1.
Vorderbein erhoben. — Flaches Relief; Arbeit flüchtig.

M. 9. — Früher im Hause SucAuropM/os. H. 0,33, B. 0,44.
Kreidiger Marmor ohne Korn.
Vgl. Bursian im ArcAaeoL Xll (1854) S. 478.
Die beiden Dioskuren mit kleinen Mützen und langem
Haar stehen symmetrisch, die Standbeine nach aussen. Kurze
Stiefeln. An den innern, in die Seite gestemmten Armen
kurze Chlamys, die äusseren sind auf lange Stäbe (Lanzen)
gestützt. Gleichsam als Stütze der Standbeine zu beiden Seiten
je ein Pferdekopf mit Hals, nach aussen gerichtet; auf
ihnen scheinen auch die Enden der Stäbe zu ruhen. — Ge-
drungene Proportionen ; skizzenhafte Arbeit bei nicht flachem
Relief.

EMoskurenreiief.
Herrn Dr. Fr. v. Duhn verdanken wir folgende Mitthei-
lungen über ein aus Magula stammendes, jetzt in Dimi-
tzana bei KMfsuAos befindliches Dioskuren-
relief : K Relief mit Giebel, sehr zerstört, aber aus guter
Zeit, etwa 0,40 im Quadrat. Die Dioskuren mit Spitzhut und
Chlamys, die auf der einen Schulter aufliegt und über den
in die Seite gestemmten äusseren Arm zurückfällt, mit dem
andern Arm auf ihre Lanze gestützt, sich zugewandt; zu den
Füssen des zur r. ein Kranich (?), des zur 1. ein Peri-
h u h n (?) )).
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