Deutsches Archäologisches Institut / Abteilung Athen   [Hrsg.]
Mitteilungen des Deutschen Archäologischen Instituts, Athenische Abteilung — 3.1878

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PTOISCHE INSCHRIFT

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geiien wollen. Dasselbe gilt natürlich auch von der oben mit-
getheilten Inschrift. Aus welchen Gründen in den 3 böotischen
Inschriften Haliartos und Lebadeia nur in dieser, Anthedon
nur in Ulrichs' Inschrift * vorkommt, bleibt vor der Hand
H. G. FÖLLING.

Nachtrag.
Zur Ergänzung und Bestätigung des oben über die Zahl
der Böotarchen Beigebrachten kann noch folgende Inschrift
dienen, welche sich auf dem Fragment einer schweren weissen
Marmorplatte befindet und jetzt im thebaner Museum als
N° 49 aufbewahrt wird. Nach dem Schriftcharakter zu ur-
theilen möchte sie in das dritte Jahrhundert v. Uhr. fallen.
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A H N O ^ B t -
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A i T H N A A O
Es ist ein Proxeniedekret für einen Fremden, dessen Name

* Jetzt auch in der Inschrift aus Platää a. d. ob. S. 86 Anm. t angeführten
Stelle; in der zweiten der dort mitgetheilten Inschriften ist auch Akräphia
vertreten.
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