Deutsches Archäologisches Institut / Abteilung Athen   [Hrsg.]
Mitteilungen des Deutschen Archäologischen Instituts, Athenische Abteilung — 3.1878

Seite: 105
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ZUR GESCHICHTE DES ATHENISCHEN THEATERS

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abgebrochen, am oberen Rande verletzt ist, bietet Folgendes:

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Es ist zu lesen:

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Das Fragment röhrt von einem Verzeichn iss der
Sieger in den musischen Agonen der grossen Dionysien
her *, welches sich über einen längeren Zeitraum erstreckte.
Die Reihenfolge dieser Verzeichnisse war, wie die demnächst
folgenden Inschriften zeigen werden, die, dass die lyrischen
Wettkämpfe der Knaben und Männer den dramatischen,
die komischen den tragischen vorangingen ; den einzelnen

Lebas Attique 502 und von Keil in den Epigraphischen Beiträgen, Melanges
greco-romainsü S. 79) und von Leo Rhein. Mus. 1878 S. 139 tf. Rangabis'An-
gabe, die von ihm unter 1001 und 1002 publicirten Fragmente rühren von dem-
selben Denkmal her wie 1003, ist irrig.
* Diese Classe von Inschriften ist unter den attischen bisher nicht constatirt
worden. Rangabis und Keil hielten das Fragment für choregisch ; Leo ist zwar
auf die Frage nach dem Zwecke der Inschrift nähereingegangen, hat sich aber
durch unzutreffende Vergleiche von der Erkenntniss des Einfachen und Wahren
ablenken iassen.
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