Deutsches Archäologisches Institut / Abteilung Athen   [Hrsg.]
Mitteilungen des Deutschen Archäologischen Instituts, Athenische Abteilung — 3.1878

Seite: 109
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ZUR GESCHICHTE DES ATHENISCHEN THEATERS 109
gehörte. Der vorher als Choreg der Hippothontis genannte
Aristarchos aus dem Demos Dekeleia ist vermuthiich der
gleichnamige Oligarch; dessen Demos und Phyle uns nicht
überliefert ist.
Am Südabhang der Burg ist das folgende kleine Fragment
gefunden :
K E K P O <
A ! O 4) A N
K E K P O Pi€
ONH T Q P
5 K 0 M Q I A
A I O T E t
P POK A E
T P A r Q I A
zu ergänzen :
- --
Kexpo7rt$ [<xv§pS)v]
'Ov7)vo)p
5 X(i)gM^[&v]
AL07?st[Q7]^-S^Op^YsO
IIpOX^s[- s^t^xcxsv]
TpxyM§[S)'d
Die Inschrift; die ich nur ein Mal gesehen habe; schien
mir damals aus der ersten Hälfte des vierten Jahrhunderts zu
stammen, in dieselbe Zeit fallen die darin verzeichneten Siege.
Wie es scheint lebten in Athen um das J. 370 zwei wohlha-
bende Bürger Namens Onetor, beide aus dem zur Kekropis
gehörigen Demos Melite und nach einer ansprechenden Ver-
muthung Geschwisterkind : der eine Sohn des Kephisodoros,
auf dessen Antrag der Beschluss der Phyle Kekropis
7Hscr. yPC II 555 aus dem J. 376 gefasst war; der andere ein
Schüler des Isokrates und verwickelt in die Erbschaftsstreitig-
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