Deutsches Archäologisches Institut / Abteilung Athen   [Hrsg.]
Mitteilungen des Deutschen Archäologischen Instituts, Athenische Abteilung — 3.1878

Seite: 141
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SCHAUSPIELERINSCHRIFTEN

IM
c[x$ in der Teosinschrift Luders N" 83 Z. 33., die letzte Z,
darf mit einiger Sicherheit Qooctxv x*/] x[y&vx od. x[ytAvxp er-
gänzt werden. In dieser Inschrift ist wohl nur von musi-
schen Aufführungen die Rede gewesen, wenigstens deutet
keine Sylbe auf dramatische hin; die Z. 4 lautete GTsrpx'dTxv
t7]77XL[-^ovx. In der zweiten Inschrift könnte die Lücke zwi-
schen der 2. und 3. Z. etwa folgendermassen ausgefüllt wer-
den : Guy^MpC) ugfv svexsv Tou Auwucou xx[t TMV Trspt irov At.ovj-
Gov ; oder besser xx[t Toü 'A776X*X(jvo:; xxt Mou-
G](jv. Z. 5 lautet ...sw xls^ottoy/iGOup sIvxL xxt xvs^TLG^x['Xs'C;;
der Schluss der Z. 6 lautet xv[s:.]G(p6[p]ou<; 77XG7K sSG<pop[xp und
erinnert an Z. 36 in der bekannten eleusinischen Inschrift,
bei Lüders a. a. 0. N° 75. Die Inschrift ist offenbar ein Brief,
vgl. Z. 3, mit Hinweisung auf die den Techniten zugesicher-
ten Privilegien, vgl. Z. 5, und Antwort auf eine Gesandt-
schaft, vgl. Z. 8. Sie zerhel in wenigstens 2 Theile, von
denen einer mit den Worten xxQJip 7?xpsxxlXs?Ts aufhörte, der
zweite mitZ. 10 begann; die kleineren halbverwischten Buch-
staben, die wir als Z. 9 aufgeführt haben, lauten xyjxOvi
TuxT] und leiten den Beschluss ein. Leider wird aus dem Frag-
ment nicht klar, welche Rolle die Techniten in der Entschei-
dung der Behörde (des GT^xT/iyop uTcxTop 'PoufxtMv Z. 10)
spielen, auch nicht was das für Weiber und Kinder sind,
von denen Z. 7 yjuvxYxxp xxt vsxvx sop <xv s^Qa)-
cw die Rede ist.
Die folgenden Inschriften, die ich hier als Anhang zu den
thebanischen Schauspielerinschriften mittheile, enthalten die
Namen von Siegern wahrscheinlich in den MouGsYx. Aehn-
liche Inschriften sind die im C. L Gr. 1585 und 1586, so-
wie die bei P. Decharme RccaezY dh'/iscrfpOons tnedzYes de
BeoOe in den ArcA. des m7ss. scz'enL 2te Serie. Bd. IV 522 un-
ter N" 26. Die beiden Fragmente, welche die erste der nach-
folgenden Inschriften enthalten, tragen im Museum zu The-
ben die Nummern 159 und 173. Auf der Oberfläche sind
Einsatzlöcher. Die in der Inschrift erwähnten Thebaner ge-
hören vielleicht der dortigen Guvo^o; an. Die Techniten wer-
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