Deutsches Archäologisches Institut / Abteilung Athen   [Hrsg.]
Mitteilungen des Deutschen Archäologischen Instituts, Athenische Abteilung — 3.1878

Seite: 154
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HALLENA^LAGE

haben, doch scheinen die ausgegrabenen Reste seihst für das
fünfte Jahrhundert zu ärmiich und jämmerlich zu sein.
ULRICH KÖHLER

Inschriften aus der korykischen Grotte.
In seiner 7?ept ETnypxtp&v (Athen 1858) consta-
tirte Prof. Kumanudis, dass die bereits früher bekannt gewor<
dene Weihinschrift eines Ambrysiers Eustratos nicht wie man
meinte verschwunden sondern noch an Ort und Stelle vor-
handen sei. Der Felsblock, auf welchem die Inschrift einge-
graben ist, liegt am Eingang der Grotte und trägt was bisher
zufälliger Weise übersehen worden ist noch eine zweite und
zwar ältere Inschrift, deren Züge etwas schwerer zu entziffern
sind. Ich nahm am 21. Sept. 1877 von beiden eine Abschrift
und theile sie hier neben einander mit, theils weil sie dem
Inhalt nach zusammengehören, theils weil meine Abschrift
auch in Beziehung auf die bereits bekannte einige Abweichun-
gen zeigt. Auf der Vorderseite des Steins steht also
E Y2 T PATOS
AAK1AAMOY
AMBPY^iOE
2YM2EPirOAOt
TANINYM^AIS
auf der oberen Fläche bei den Escharen
AYM^QNK
P A^O^KAt
OYAAAA'Ag
ATAE AH<&0!
Über die Thyiaden (Thyaden) auf dem Parnass und bei der
korykischen Grotte s. Ulrichs Reisen u. Forschungen IS. 120
fg. 126.

H. G. LÖLLING.
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