Deutsches Archäologisches Institut / Abteilung Athen   [Hrsg.]
Mitteilungen des Deutschen Archäologischen Instituts, Athenische Abteilung — 3.1878

Seite: 178
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MtSCELLE

Hieraus ergibt sich, dass für den von Süden Kommenden die
erste bedeutende Ruinenstätte am linken Ladonufer Thelpusa
angehört. Diese liegt bei dem Dorfe Banina, wo das von be-
waldeten Bergzügen eng umschlossene Thal sich erweitert
hab und auf der linken,, d. h. östlichen Seite von sanfter ab-
fallenden Höhen eingefasst ist. Ihre Bestätigung hndet diese
Ansetzung, wie sie Curtius Pelop. 1 370 und Leake Trauet
m Hören 11 98 ff. geben, durch einen Inschriftstein, welcher
in einer der Hütten zwischen der Kapelle des 'A. Roxwvtt;
und dem Flussufer verbaut ist. Es ist ein vierseitiges Ba-
thron aus weissem Kalk (h. noch 0,81; br. 0,60) und trug
wahrscheinlich die Bronzestatue, welche bereits in der Zeit
des Verfalls ihrer Stadt (Paus. Vlll 25, 3) die Thelpusier
einem ihrer Mitbürger errichteten.
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Der Name des Geehrten wird wohl richtig ergänzt sein zu
Xs)n; vergl. C. f. G. 8318-20. Einen Künstler Diodoros aus
Athen nennt die von Foucart gefundene argivische Inschrift
(Lebas Foy. urcAeoL 11 hiscr. 112 a; Hirschfeld TiY. scM/p?.
S. 201) : Aio^oo^ 'EpgxTiäo'j 'AQvivxYfn sTrotvjcs, welche vom
Herausgeber einer zwar späten aber doch der Kaiserzeit noch
vorausgehenden Epoche zugewiesen wird (Ea?p/fc%A*on S. 49);
derselbe Diodoros scheint auch für die Thelpusier gearbeitet
zu haben.

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