Deutsches Archäologisches Institut / Abteilung Athen   [Hrsg.]
Mitteilungen des Deutschen Archäologischen Instituts, Athenische Abteilung — 3.1878

Seite: 247
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ZUR GESCHICHTE DES ATHENISCHEN THEATERS 247
Das Stück zeichnet sich dadurch aus, dass es Namen von
Schauspielern zu enthalten scheint. Parmenon, Lykon und
Nausikrates werden als komische Schauspieler in der Zeit Phi-
lipps und Alexanders des Gr. genannt (Aesch. g. Tim. 157,
Athen. XH 539 <2 und Aesch. a. a. 0. 98); ergänzt man in der
ersten Zeile 'Apfc-rtov, so erhält man den Namen eines vierten
komischen Schauspielers derselben Periode (Athen, a. a. 0.).
Doch werden auch Komödien eines Dichters Nausikrates citirt
(Meineke kUsL cnL S. 494) und damit hängt es jedenfalls zu-
sammen, dass Aesch. g. Tim. 98 sich in den HSS. statt u7roxpnr-p
die Variante findet. Das Fragment wird wie das vor-
hergehende seine Stelle vor N. 6 gehabt haben.
9. Unten ist Rand, an den übrigen Seiten Bruch.
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Z. 7 scheint das erste Zeichen N gewesen zu sein, nach ^ ist
Bruch.
Es ist sehr bedauerlich, dass gerade dieses Fragment nicht
an seine Stelle in der Liste gebracht werden kann. Die ersten
drei Namen bieten keinerlei Anhaltepunkt, für die folgenden
sind mehrere Ergänzungen möglich, welche an sich gleichbe-
rechtigt sind und zu verschiedenen Schlussfolgerungen führen
würden. Doch ist es mir wahrscheinlicher, dass das Stück sei-
nen Platz nach N. 6 hatte als vor diesem Fragment.
10. Oben Kymation, an den übrigen Seiten Bruch.

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