Deutsches Archäologisches Institut / Abteilung Athen   [Hrsg.]
Mitteilungen des Deutschen Archäologischen Instituts, Athenische Abteilung — 3.1878

Seite: 257
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ZUR GESCHICHTE DES ATHENISCHEN THEATERS 257
mentes eingegraben oder das Epistyb nachdem das Monument
aus irgend einem Grunde in Verfall gerathen war., für die Auf-
stellung der Liste verwandt worden. Diese letztere Alternative
scheint mir den Vorzug zu verdienen,, aus andern Gründen und
weil die Schriftzüge der Liste auch in deren ältesten Bestand-
theilen von denen der choregischen Inschrift wesentlich ver-
schieden sind und auf einejüngere Entstehungszeit schliessen
lassen.
ULRICH KÖHLER.

Nachtrag zu Abschnitt H.
Vor Kurzem ist ein neues Fragment didaskalischer Aufzeich-
nungen zu meiner Kenntniss gelangt., welches ich hier folgen
lasse:
\ tO:> AYT.
^ E t YPE AtOTEtTON
YPOKPATH^ENtKA
EPt^YMMAXOYOYKEP
O EDOEOEENOYOYKr-
DE!N EPilHPYPOY
E P ATQNME *"
P O H A A ! N
TO YPE
Oben ist der Rand des Steines erhalten^ an den übrigen
Seiten ist Bruch. Die nach links stehende Columne^ von wel-
cher Reste erhalten sind;, war mit kleineren Buchstaben ge-
schrieben als die darauf folgende. Diese ist zu lesen*
[T6g]6c[TpKT]o$ A'JT[p0U[AEVü)],
uTrs(xpwsTo) AtoyEtirMv*
67ro(xpt.T7n) KpXTVK svlxx.
E7rl O'JX Ey[EVSTo].
5 E7rl OEO^EVOU* OUX [EyEVSTo].
E7ri Z^TTjpoU* [TTxXiXLX]*
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