Deutsches Archäologisches Institut / Abteilung Athen   [Hrsg.]
Mitteilungen des Deutschen Archäologischen Instituts, Athenische Abteilung — 3.1878

Seite: 338
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DIE ANTIKEN SCULPTUREN AUS BOEOTIEN

^5^, Theben, r. an der zur Kirche Hag. Theodoros (Süd-S.) in der gleich-
namigen Vorstadt hinaufführenden Freitreppe. H. 1,40, B. 0,44, D. 0,14. Oben
Giebel, dessen Spitze weggebrochen. Kalkstein. Abgeb. (ganz ungenügend) 'Eo.
ap/^. n. 842.Vgl. Pittakis S. 314 (1842): EÜpEOz) io ^otpeX5o'/ Et$
Oyj§3^^ ti); ßonottot; xct: Stctv^pEtm: sl; vtj'/ Ev 7:dXEi äpxAtoXoytx^v oul-
Xoy^v. Das vertiefte (0,70 h. und 0,32 br.) Rebeffeid ist von einem Bogen über-
spannt, die Seitenränder ais Pfeiier gebildet.
Unter dem Giebel r. und 1. von dem kieineren oberen Relieffeld:
E 11 ! E ! P H N H
Frau mit r. Standbein cn /rnre bekleidet mit langem Chiton
und über den Kopf gezogenem Mantel, dessen Zipfel über die
1. Schulter geschlagen ist. Der r. Arm liegt innerhalb des Man-
tels vor der Brust, so dass nur die Hand aus dem Gewände
hervorsieht.Von ihr geht eine steife gerade Faltenmasse schräg
herab zum 1. Arm welcher leicht gebogen am Körper liegt.
Der Kopf ist verstossen, der Hals auffallend lang gebildet.
Nicht genau über der Mitte dieser Hauptreliefnische etwas
1. (v. B.) befindet sich eine kleinere (0,10 h., 0,10 br.) Ni-
sche von viereckiger Form. Darin in flacherem Relief ein
Mann im Mantel e. /., der r. Arm ist innerhalb des Mantels
an die Brust gelegt, der 1. bängt herab, mit Ausnahme der
Hand von dem Zipfel des Mantels bedeckt.
Tanagra. Privatbesitz (die Erwerbung für das dortige Museum ist in Aus-
sicht genommen). H. 0,73, B. 0,34, D. 0,08. Gr. Reiieferh. 0,03. Weisser Marmor.
Vertieftes Relielfeld, dessen als Pfeiier gebiidete Seitenränder einen Gebäikstreifen
tragen, über weichem sich ein mit Akrotericn geschmückter Giebel in Reiief
erhebt.
Auf dem Gebälkstreifen:
ZülEnt ZOJEtMoY
Links fehlen keine Buchstaben, auch im Giebelfelde ist nur ein 1 zu erkennen, es
scheint das man vergessen hat das EiPt einzuhauen.
Frau mit 1. Standbein in Chiton und Mantel, dessen Zip-
fel über die 1. Schulter geschlagen ist. Der r. Arm ist vor die
Brust erhoben, der linke hängt, bis auf die Hand in den Man-
tel gewickelt, berab. Das Gesicht ist verstossen, die Haare
sind oben in einen Knoten gebunden.
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