Deutsches Archäologisches Institut / Abteilung Athen   [Hrsg.]
Mitteilungen des Deutschen Archäologischen Instituts, Athenische Abteilung — 3.1878

Seite: 372
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DIE ANTIKEN SCULPTUREN AUS BOEOTIEN

Helm e/2 /uce mit r, Standbein. Die L. hält den Zügel des Pfer-
des, die R. hängt herab. Das Pferd erhebt den 1. Yf.
Rohe Arbeit, der Körper des Mannes ist in den des Pferdes
.hineingearbeitet.
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Im Felde zwischen den Dörfern Erimokastro und Nichori südl. vom

Erimoklisi des Hag. Georgios. Die Stelle wird nach dem Monument «'ctö p.dip-
puxpo" genannt. Dasselbe liegt auf der Seite und war zum Theil in der Erde ver-
graben; cs ist oben und links gebrochen. H. jetzt 1,40, B. (an einer Stelle voll-

ständig) 1,13, D. 0,83. Dm. des Schildes ungef. 0,73 (der linke Rand ist wegge-
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In der nach oben liegenden Schmalseite des Steines ist eine 0,29 lge. (tiefe), 0,20
breite Rinne eingehauen (Rest eines aussergewöhnlich tiefen Opferloches?)*
Die Darstellungen Bachern Relief, befindet sich auf der Aussenfläche eines grossen
runden Schildes mit breitem profilirtem Rand,welcher die ganze Vorderseite des
Steines ausfüilt.
Die Inschrift theilweis bei Lebas n. 432.
Neben einem nach rechts gewendeten Pferde steht (im Vgrd.)
ein Mann in Panzer, unter welchem ein kurzer Chiton sicht-
bar wird, und über den Rücken herabfallender Chlamys, en
/her mit r. Standbein (Kopf und rechte Seite des Oberkörpers
weggebrochen). Das Pferd erhebt den 1. Vorderfuss, Rrustrie-
men und Zügel sind angegeben, die Mähne gewellt.
Nicht feine, doch sorfältigere Arbeit als gewöhnlich.
toäeÖ!g asb sTädaeJ abnm adasR :9Tb aaniofB anb edonH aeTsdo 19b n!
T^ibädo^ed dißts asb adaSBiedO aiG tiab:$d
Am Wege vou Palaeo-Panagia nach Erimokastro nahe dem Erimo-
klisi des Hag. Georgios. H. jetzt 0,68, B. 0,32, D. 0,32 (H. d. Rf. 0,40, B.
0,43). Her untere Theil ist weggebrochen; das Gauze sehr verstossen. Das Vor-
handenseineinerlnschriftnichtmehrfestzusteHen. :
lu der oberen Fläche de^ Steines 2 runde flache Löcher von 0,13 vesp. 0,13 Dm.

Neben einem nach 1. gewandten Pferde steht ein Mann (Kopf
verstossen, anscheinend unbartig) im Mantel. Der r. Arm ist
im Mantel gebogen, der 1. hängt herab. Der Körper ist in den
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